Gemeinderat von Kruft besichtigte ehemaliges Areal der RHI Magnesita
Kruft. Gemeinsam mit dem Gemeinderat von Kruft besichtigte Ortsbürgermeister Walter Kill am vergangenen Samstag das ehemalige RHI-Gelände am Ortseingang von Kruft und zeigte mögliche zukunftsfähige Entwicklungsstrategien für das Areal auf.
2021 hatte die RHI Magnesita den Standort Kruft geschlossen. Damit endete die über 100-jährige Firmengeschichte der ehemaligen Tonwarenfabrik in Kruft, in der feuerfeste Produkte produziert wurden. Im Zuge der weiteren Planung war der Gemeinderat am Samstag zu einem Rundgang eingeladen, um Ideen für die Zukunft dieser alten Industriefläche entwickeln zu können.
So manche Industriebrache ist schon zu neuem Leben erwacht. Gute Beispiele gibt es viele: So etwa der Industriehof Speyer oder das Innenstadtquartier in Betzdorf. Die Ortsgemeinde Kruft, die seit wenigen Monaten alleinige Eigentümerin des rund 4,8 Hektar großen Areals ist, möchte die Fläche gerne mit einem auf Konversion spezialisierten Standort- und Projektentwickler realisieren, der entsprechende Erfahrungen vorweisen kann. Die ortsbildprägenden Gebäude an der Alten Chaussee sollen dabei nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Zentral gelegen und mit guter Anbindung an Bus, Bahn, Bundesstraße und Autobahn sind viele Nutzungsmöglichkeiten denkbar. Die vorhandenen baulichen Anlage haben einen umbauten Raum von 197.000 Kubikmeter und bieten somit viel Raum für gute Ideen.
Vorstellbar wäre zum Beispiel, einen urbanen Nutzermix mit Gewerbe und Handwerk, Büro und Dienstleistungen, Wohnen, Kultur und Freizeit zu etablieren. Auch für das geplante Medizinische Versorgungszentrum könnte es ein idealer Standort sein.
„Soweit möglich und sinnvoll, möchten wir gerne Bestandsgebäude modernisieren, revitalisieren und die Industriearchitektur erhalten. Wir benötigen Flächen zum Wohnen, für Handwerk und Gewerbe, ggf. Freizeit. Da die Ressource Fläche endlich ist, ist es wichtig, dass wir die Nutzungen möglichst effizient gestalten“, betonte Walter Kill bei dem Rundgang.
Seit der Schließung des Unternehmens haben die Ortsgemeinde und die Verbandsgemeinde viele Kontakte wegen der Industriebrache gepflegt. Hierbei ging es zum Beispiel um Emissionsschutz, Umweltschutz oder Natur- und Artenschutz. Walter Kill: „Nun gilt es, aus vielen Einzelfragen, die erörtert wurden, ein Gesamtbild zu formen. Dieses ist dann die Grundlage für die weiteren Planungsschritte und das Nutzungskonzept. Durch den Erwerb des Areals bietet sich uns die einmalige Chance, ein neues, modernes Eingangstor zur Ortsgemeinde zu schaffen.“
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz
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