Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie
Gemeindeschwester stellte das neue Projekt vor
Linz. Ein Projekt der rheinlandpfälzischen Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) wurde durch die neue Gemeindeschwester Roswitha Rosenmüller und ihre Kollegin Brigitte Siebenmorgen den Seniorinnen und Senioren der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie vorgestellt. Der Modellversuch ist auf dreieinhalb Jahre angelegt und wird vom Land Rheinland-Pfalz finanziert sowie vom Kreis Neuwied unterstützt.
Räumlich angesiedelt sind die Aktivitäten in Linz in der Caritas-Sozialstation mit dem Pflegestützpunkt (Am Schwimmbad 4, Linz am Rhein). Es erstreckt sich auf die Verbandsgemeinden Linz, Unkel, Bad Hönningen und Waldbreitbach. Ferner wird das Projekt begleitet vom deutschen Institut für Pflegeforschung.
Der Wunsch vieler älterer Menschen, so lange wie möglich in vertrauter Umgebung zu bleiben, soll von der Gemeindeschwester unterstützt und begleitet werden. Ihr Engagement bezieht sich auf Hilfestellung und Beratung, damit der Alltag auch weiter problemlos gemeistert werden kann. Wichtig ist auch die Herstellung sozialer Kontakte und Vermittlung der bestehenden Angebote. Die Dienstleistung der Gemeindeschwester ist kostenlos und findet auf Wunsch auch zu Hause statt.
Im vertraulichen Gespräch wird ermittelt, wo Hilfestellung erforderlich sein könnte und über welche Stellen Abhilfe geleistet werden kann. Viele Nachfragen aus dem Kreis der Zuhörer machten deutlich, dass hier seitens der zuständigen Ministerin ein vielversprechendes Projekt ins Leben gerufen wurde. Die Gemeindeschwester ist unter Tel. (0 26 44) 4 06 33 00 zu erreichen.
