Allgemeine Berichte | 05.10.2020

Noth Gottes Bruderschaft Kruft - Wallfahrt nach Noth Gottes 2020

Gemeinsam einen Weg gehen

Die diesjährige Wallfahrt nach Noth Gottes, zum blutschwitzenden Heiland, bei Rüdesheim im Rheingau wird sicherlich als eine der besonders erwähnenswerten Wallfahrten in der sehr langen Wallfahrtsgeschichte sein.Foto: privat

Kruft. Die diesjährige Wallfahrt nach Noth Gottes, zum blutschwitzenden Heiland, bei Rüdesheim im Rheingau wird sicherlich als eine der besonders erwähnenswerten Wallfahrten in der sehr langen Wallfahrtsgeschichte sein. Viele Dinge und Angelegenheiten waren unter Beachtung der Corona Pandemie anders als sonst vorzubereiten und abzuwickeln. Um so erfreulich das trotz vieler Einschränkungen 60 Pilger den langen, dreitägigen Fußweg mitgegangen sind, und damit der Wallfahrt einen würdigen Rahmen bescherten. Ein Dank an alle Teilnehmer die sich an die vorgegebenen Einhaltungen und Verordnungen gehalten haben, und somit einen sicheren Prozessionsverlauf gewährleisteten. Bei herrlichen Wetter ging es dann Freitags um 13.00 Uhr an der Pfarrkirche in Kruft los. Die kurze Eröffnungsandacht zur Endsendung wurde draußen im Park neben dem Kirchplatz gehalten. Die Pilgerführer Inge Warmbold und Dirk Schneider gaben anschließend noch einige Erläuterungen zum Ablauf und dann machte man sich auf den ersten Teil der Pilgerreise bis nach Dieblich. Unterwegs wurde an verschiedenen Kapellen und Kreuzstationen angehalten und die entsprechenden Gebete verrichtet. Infolge des schönen Wetters konnten alle Stationsgebete im freien gebetet werden, sodass man die Abstandsregelungen stets beachtete. Am folgenden Samstag begann dann die Fortsetzung des Pilgerweges in Dieblich - Berg um 7.30 mit einem kurzen Morgengebet. Anschließend pilgerte man in Richtung Sendeturm und Hunsrück Höhen Straße durch schönes Waldgelände. Auf der dortigen Anhöhe genoss man die Kaffeepause im Freien. Nach der Pause zog man dann singend und betend durch den Bopparder Wald. Da ein Singen in der gesamten Gruppe nicht statthaft war, hatte man einen kleinen „Pilgerchor“ ausgemacht, der für die Gesamtheit der Teilnehmer die vorgesehenen Marienlieder gesungen hat. Nach der Mittagspause in Boppard pilgerte man dann nachmittags am Rhein entlang nach Oberwesel, wo die zweite Pilgeretappe endete. Der dritte Pilgertag begann am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr ab Oberwesel zunächst mit einem gemeinsamen Morgengebet. Weiter ging es dann am Rhein entlang durch Bacherach, Niederheimbach bis nach Trechtingshausen. Hier setzte man mit der Fähre gegen Mittag nach Assmannshausen über. Nach der Mittagspause führte uns der Pilgerweg im letzten Teilstück zunächst nach Aulhausen, wo auf einem Parkplatz nahe der Kirche eine kurze Segensandacht gehalten wurde. Die kirchlichen Gesänge wurden auch hier von dem „Pilgerchor“ vorgetragen. Nach den Stationen am Aulhausener und Krufter Kreuz erreichte man gegen 16 Uhr das Wallfahrtsziel Noth Gottes. Die Gebete und die Segensandacht wurden ebenfalls im Freien vor der Wallfahrtskapelle gehalten. Viele Nachkömmlinge nahmen an dieser sehr feierlichen Zusammenkunft teil. Ein festlicher Anlass mit einem tollen Erlebnis. Unsere Bilder zeigen die Pilgerführer Inge Warmbold und Dirk Schneider mit dem Bildnis des blutschwitzenden Heilandes bei dieser Andacht, und eine Ansicht der Wallfahrtskapelle. Nach dem Aufenthalt in Noth Gottes pilgerte man dann weiter nach Eibingen und machte eine Gebetsstation zu Ehren der hl. Hildegard in der dortigen Kirche. Um 18.30 Uhr endete die Pilgerreise in Rüdesheim mit einer feierlichen Abschlussmesse in der St. Jakobus Kirche. Nach der Heimfahrt wurde die diesjährige Wallfahrt mit einem Dankgebet in der Krufter Kirche beendet.

Im Rahmen der diesjährigen Wallfahrt konnten viele Pilger für eine langjährige Teilnahme geehrt werden. Wie alljährlich erfolgten diese Ehrungen an der Kapelle in Assmannshausen durch die Pilgerführer Inge Warmbold und Dirk Schneider. Im einzelnen wurden geehrt: 25 Jahre - Uwe Büchel, 40 Jahre - Alfred Gillesen, Klaus Peter Göddertz, Jürgen Busenkell, Gerhard Urmersbach, 50 Jahre - Richard Schmitt, 55 Jahre - Christel Roos.

Den Geehrten wurden Urkunden und Anstecker überreicht. Zum neuen Jungpilger wurde an der Leyendeckerkapelle in Noth Gottes Reiner Lenzgen von der scheidenden Altpilgerführerin Inge Warmbold berufen.

Die diesjährige Wallfahrt nach Noth Gottes, zum blutschwitzenden Heiland, bei Rüdesheim im Rheingau wird sicherlich als eine der besonders erwähnenswerten Wallfahrten in der sehr langen Wallfahrtsgeschichte sein.Foto: privat

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