Allgemeine Berichte | 24.05.2026, 12:33 Uhr

Inbetriebnahme für Ende 2027 vorgesehen

Gemeinsames Feuerwehrhaus für Heppingen und Gimmigen entsteht

Freude in Heppingen und Gimmigen: mit dem offiziellen Spatenstich konnte der Bau des neuen Feuerwehrhauses begonnen werden. Foto: DU
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Bad Neuenahr-Ahrweiler/Heppingen/Gimmigen. Freude bei den Menschen in Heppingen und Gimmigen und ganz besonders bei den Feuerwehrfrauen- und Männern beider Orte: mit dem kürzlich erfolgten Spatenstich wurde offiziell mit dem Bau des dringend benötigten neuen Feuerwehrhauses an der Landskroner Straße am westlichen Ortsausgang von Heppingen begonnen. Die zuvor als jeweils eigenständige Einheiten aktiven Löschgruppen von Gimmigen und Heppingen sind seit Sommer 2025 in der „Löschgruppe Landskrone“ vereint – nicht zuletzt, um Ausrüstung und Personalstärke effizienter nutzen zu können.

In die im Auftrag der städtischen Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft realisierten Bauplanungen war die Löschgruppe eng involviert, um das Gebäude optimal dem Bedarf der Einsatzkräfte anzupassen. Entstehen soll ein zweistöckiges, aus zwei Baukörpern bestehendes Feuerwehrhaus mit Funk-, Sozial- und Schulungsraum, Sanitärbereich, Umkleiden, Küche und Lager bei 608 Quadratmetern nutzbarer Fläche. In der direkt anschließenden Fahrzeughalle samt Werkstatt ist Platz für drei Einsatzfahrzeuge vorgesehen, im Werkstattbereich können unter anderem Atemschutzgerät und Schläuche untergebracht werden. Ebenso sind Parkplätze für Feuerwehr-Angehörige sowie ein barrierefreier Zugang und Aufzug eingeplant. Bei Hochwasser- und Starkregenschutz-angepasster Bauweise wird das Haus mit einer Photovoltaikanlage sowie einer Wasser-Wärmepumpe ausgestattet sein. Kostenpunkt: rund 5,3 Millionen Euro, davon sind 4,4 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds beantragt.

„Noch leistungsfähigere Gefahrenabwehr in der gesamten Stadt“

„Es ist ein guter Tag und ein wichtiger Meilenstein, insbesondere für die Löschgruppe Landskrone. Ein starkes Zeichen dafür, dass wir bei der Feuerwehr zukunftsfähig unterwegs sind. Das neue Gerätehaus wird deutlich bessere Bedingungen für Ausbildung und Übungen, für moderne Einsatztechnik und für eine noch leistungsfähigere Gefahrenabwehr in der gesamten Stadt bieten. Zudem ist es ein gutes Zeichen für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt beider Orte“, so der erste Beigeordnete Peter Diewald.

Dem schloss sich Rouven Schnurpfeil, Referatsleiter im rheinland-pfälzischen Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur in der Hoffnung an, „dass später alle Beteiligten sagen können, hier fühlen wir uns zu Hause, hier ist ein gutes Feuerwehrhaus entstanden“. „Der Kerngedanke unseres Entwurfs war die Schaffung eines kompakten Baukörpers mit sehr kurzen Wegen. Ich hoffe, wir können die Baumaßnahme bis Ende nächsten Jahres fertigstellen und dann gemeinsam die Einweihung feiern“, ergänzte Architekt Tim Feigenbutz. DU

Die Frauen und Männer der „Löschgruppe Landskrone“ an dem Ort, der ihr neues Zuhause werden wird. Foto: DU

Die Frauen und Männer der „Löschgruppe Landskrone“ an dem Ort, der ihr neues Zuhause werden wird. Foto: DU

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr, der lokalen Politik sowie der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft waren zum Spatenstich gekommen. Foto: DU

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr, der lokalen Politik sowie der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft waren zum Spatenstich gekommen. Foto: DU

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