Treffen mit Sonja Bräuer und Bündnis zeigt Wirkung
Gemeinsames Vorgehen erreicht von BI Endert geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung
Cochem. Das Treffen der Bürgerinitiative Endert mit Landratskandidatin Sonja Bräuer, aus dem ein inzwischen einstimmig beschlossener Antrag im Stadtrat Cochem und eine Anfrage im Kreistag Cochem-Zell hervorging, zeigt Wirkung. Das sie tragende Bündnis aus FWG, Grünen und SPD hatte eine gemeinsame Position zur Geschwindigkeitsreduzierung vertreten und auch die übrigen Fraktionen davon überzeugen können. Die Stadtwaldlinie soll künftig mit 50 km/h befahrbar sein, die Einmündung Endert-Winneburger Weg mit 30 km/h.
„Die Sorgen der Anlieger waren absolut nachvollziehbar. Sie müssen sich unbeschwert vor Ort bewegen und das eigene Auto aus der Garage fahren können. Gleichzeitig lockt die als Deutschlands schönster Wanderweg ausgezeichnete Wilde Endert zahlreiche Wanderer an, denen teils nur die Querung der Straße oder der Weg entlang gefährlicher Engstellen neben dem Autoverkehr bleibt. Hier musste jeder einsehen, dass es eine Geschwindigkeitsbegrenzung brauchte und es ist gut, dass die bereits aufgestellten Schilder mit höheren Geschwindigkeiten nun noch einmal ausgetauscht werden sollen“, so Landratskandidatin Sonja Bräuer.
Aus Sicht der Bürgerinitiative war im vergangenen Jahr weitgehend Stillstand eingetreten, was die Umsetzung ihrer Forderungen anbelangte. Deshalb hatte die Initiative nun Bräuer und das Bündnis eingeladen. Die Kandidatin hatte sich zuvor im Rahmen einer Ortsbegehung die besorgniserregenden Stellen zeigen lassen und sich viel Zeit für die Sorgen der Anlieger genommen. „Diese Geschwindigkeitsbegrenzung ist ein sehr wichtiges erreichtes Ziel. Alle beteiligten Stellen müssen trotzdem an einen Tisch, damit Verantwortung nicht mehr an Abwesende weitergereicht werden kann und auch die weiteren Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der noch nicht von den neuesten Fortschritten betroffenen, Gehör finden“, so Bräuer. Dazu zählt beispielsweise die Forderung, weitere Gefahrenstellen in den Blick zu nehmen und das Kanalnetz der Endertstraße auf mögliche Beschädigungen hin zu kontrollieren.
Pressemitteilung des
Team Sonja Bräuer
