Tk am Stadtwald Rheinbach
Genossenschaftsbank trifft auf Afrikas wilden Süden
Das Thema lautetet „Tennis und Geldanlage – erfolgreich in beiden Zielfeldern“
Rheinbach. In der traditionellen Vortragsveranstaltung des Tk am Stadtwald Rheinbach konnten die Themen kaum gegensätzlicher sein, und dennoch war der Abend mehr als gelungen: Mit dem Thema „Tennis und Geldanlage – erfolgreich in beiden Zielfeldern“ traf der Leiter der Bereiche Vermögensmanagement und Firmenkunden der Raiffeisenbank Voreifel eG, Mirko Staut, ins Schwarze, während der Wissenschaftler, Natur- und Tierfotograf Paul M. Kornacker, die Tennisspieler mitnahm auf eine faszinierende Reise in „Afrikas wilden Süden“.
Bevor es ins „Eingemachte“ ging, erläuterte Mirko Staut wunschgemäß das Prinzip der Genossenschaftsbanken, die sich mit langer Tradition den Mitgliedern und Kunden, besonders aber auch der Region verpflichtet fühlen und Vereine, Projekte und Veranstaltungen, wie beispielsweise jüngst die deutsche Tennismeisterschaft der Herren 55 und die Tennisstadtmeisterschaft in Rheinbach als Sponsoren unterstützen.
Mit Blick auf die aktuelle Marktsituation, die geprägt ist durch die Leitzinssenkung, Negativzinsen und die Entwicklungen an den Börsen, stellte Mirko Staut anschaulich und beispielhaft dar, welche Anlagemöglichkeiten das Risiko minimieren und mittel- bis langfristig gleichwohl Erträge bringen können: An realitätsnahen Beispielen wurde erläutert, in welch einem Mix Liquidität, Ertragswerte, Substanzwerte, Sachwerte und alternative Anlagen wie beispielsweise Edelmetalle kombiniert werden können. Er betonte aber, dass stets die finanzielle Situation und die angestrebten Ziele des Kunden, also im Grunde die Lebensplanung, am Anfang einer verantwortungsbewussten Beratung stünden.
Die gespannte Aufmerksamkeit und die nachfolgenden Fragen ließen erkennen, dass auf diesem Feld gerade für die älteren Zuhörer erheblicher Informationsbedarf besteht und dass die komprimierte, äußerst anschauliche Darstellung eines wohl aufgestellten „Finanzhauses“ ins „Schwarze“ getroffen hatte.
Paul M. Kornacker, seit zwei Jahren wissenschaftlich als freier Mitarbeiter des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander König (Bonn) in Namibia tätig, nahm die Zuschauer und Zuhörer mit auf eine Reise durch die grandiose Natur des südlichen Afrikas: Seine auf mehreren Reisen und während längerer Forschungsaufenthalte entstandenen Bilder führten die staunenden Tennisfreunde in eine Welt atemberaubender Landschaften mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. In einer großartigen Multivisionsschau berichtete Paul M. Kornacker über große und kleine, farbenprächtige und unscheinbare, gefährliche und harmlose Tiere und Pflanzen. Von der ältesten Wüste der Welt in Namibia über die zerklüfteten Tirasberge bis zu den Brandungsküsten Südafrikas führte seine bildgewaltige Expedition. Neben Fotos von seinem Hauptforschungsgebiet, den Reptilien und Amphibien als Bioindikatoren für gefährdete Habitate, wurden unglaubliche Bilder von Oryx, Springböcken, Klippspringern, Leoparden, Geparden, Nashörnern, Elefanten und vielen anderen „Exoten“, aber auch fast ehrfurchtsvoll anzuschauende Aufnahmen vom noch nicht lichtverschmutzten Sternenhimmel Afrikas gezeigt. Der Tk-Vorsitzende Wolf-Ulrich Scherhag dankte in seinen Schlussworten den beiden Vortragenden Mirko Staut und Paul M. Kornacker für ihre eindrucksvollen Vorträge, die auf so ganz unterschiedlichen Gebieten, nämlich dem Finanzwesen und der Naturforschung, tiefe Eindrücke hinterlassen hätten: „Nach dem Ende der Sommersaison ist es für uns im Klub wichtig, den geselligen Zusammenhalt zu pflegen und uns auch einmal mit Themen zu befassen, die nichts mit dem Tennissport zu tun haben, aber dennoch äußerst wichtig sind. Eine möglichst krisensichere, verantwortungsbewusst gestaltete Geldanlage sowie beeindruckende Bilder und Erläuterungen zu einer durch den Menschen gefährdeten Natur gehören dazu.“
