Allgemeine Berichte | 19.12.2018

„Die Brücke“ präsentierte ihr Weihnachtskonzert

Gesang für Frieden

Merl. Stimmungsvoll, romantisch, international, lustig und kölsch – so präsentierte die Chorgemeinschaft „Die Brücke“ ihr diesjähriges Weihnachtskonzert im „Merler Dom“, einer Kapelle im Herzen des Ortsteils Meckenheim-Merl. Das Thema „Frieden“ beschäftigt den Chor schon seit geraumer Zeit und war in allen bisherigen Weihnachtskonzerten präsent. In diesem Jahr stach insbesondere die Komposition von John Lennon „Happy X-mas“ hervor mit seiner eindringlichen Mahnung: „Another year over! And what have you done?“ Claudia Nachtsheim dirigierte den Chor durch das gut einstündige Konzert und präsentierte auch zwei Soli von Peter Cornelius: „Die Hirten“ und „Christbaum“. Am Klavier wurde sie von Klaus Desch begleitet, der sich - wie schon in den vergangenen Jahren – als ein versierter Pianist erwies. Claudia Nachtsheim und Klaus Desch sind ein gut aufeinander abgestimmtes Team, das zu Recht mit üppigem Applaus bedacht wurde. Der gesungene Dialog zwischen dem Elternpaar des neugeborenen Kindes aus der Zeit um 1600, „Joseph! Was da?“, rief Schmunzeln hervor, zeigte er doch, dass schon damals die Arbeitsteilung zwischen Mutter und Vater nicht selbstverständlich war, sondern von Maria eingefordert wurde. Zum Schmunzeln lud auch die von Johannes Seifert „op Kölsch“ vorgetragene Geschichte vom „sture Esel un en söße Distel“ ein. Drei Lieder sang das Publikum aus vollem Herzen mit, eingeleitet vom Klang des Sechs-Uhr-Läutens des Glöckleins der Merler Kapelle. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus und freut sich schon auf das Sommerkonzert der Brücke im Juli 2019. Weitere Informationen über den Chor finden Sie unter www.meinchor.de/bruecke-merl.

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