Hope Mobil seit zwei Jahren im Einsatz im Kreis Ahrweiler
Gesprächs- und Unterstützungsbedarf sind weiterhin vorhanden
Green/Lohrsdorf. Auch im dritten Jahr nach der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler sehen die die Verantwortlichen des Hope Mobils den Bedarf der Bürger*innen an einem persönlichen Austausch oder der Vermittlung von Hilfsangeboten. Seit Juli 2021 bietet der christliche Verein „Haus der Hoffnung“ den Menschen im Ahrtal Hilfe und Lösungsansätze für die unterschiedlichsten Probleme oder Fragestellungen an. Angefangen mit der intensiven Hilfe und unmittelbar nach dem Flutereignis wird das Gesprächs- und Unterstützungsangebot der Mitarbeiter*innen angenommen.
Beim Besuch des Hoffnungsmobils an der alten Mühle in Green erfuhren Ruth Kantorek und Hubert Rössel aus Lohrsdorf, dass die Nachfrage nach konkreter Unterstützung von handwerklicher Hilfe zurückgegangen ist, der Gesprächsbedarf der vom Flutereignis betroffenen Bürger*innen noch immer bestehe. Beherrschten zu Beginn des Einsatzes Themen wie die Verarbeitung des Erlebten die Gesprächsthemen, so beschäftigten sich die Menschen auch heute immer noch mit der Bewältigung der Flut-Folgeschäden. Auch in 2024 haben viele Probleme, Handwerker zu beauftragen oder Formulare auszufüllen.
Hier stehen die Mitarbeiter*innen des Hope Mobils allen Interessierten zur Seite. Je nach Bedarf ist geplant, das Angebot bis Ende 2024 und darüber hinaus Stadtteile alle zwei Wochen mit dem Café- und Begegnungsmobil zu besuchen.
Die angebotenen Besuchstermine werden per Aushang über die Gemeindevertretung veröffentlicht.
Für Lohrsdorf und Green betonen Ruth Kantorek und Hubert Rössel, wie wichtig es ist, Bürger*innen auch über die Leistungen Dritter hinaus eine regelmäßige Möglichkeit zum Austausch zu bieten. Die Einrichtung entsprechender Angebote wie einer Bürgersprechstunde oder eines „Kummerkastens“ stellt eine geeignete Möglichkeit dar. BA
