Schülerinnen des Franziskus Gymnasiums Nonnenwerth melden eigenes Patent an
„Glampenail“ auf Erfolgskurs
Schülerfirma des Gymnasiums Nonnenwerth mit Zukunftschancen
Nonnenwerth. Von „Trockenübungen‘‘ im Unterricht raus und sich mit seiner Idee in die Berufs- und Wettbewerbswelt trauen? Das ist der geheime Traum vieler, die sich an weiterführenden Schulen in der neunten Klasse im Rahmen des Wahlpflichtfachs Wirtschaft an die Gründung einer Schülerfirma begeben.
Die sieben Mädchen, die sich nun in der zehnten Klasse des privaten Franziskus Gymnasiums Nonnenwerth befinden, wollen nach ihrem zweiten Platz beim Bundeswettbewerb aller Junior-Unternehmen im Sommer 2016 in Berlin nun selbst diesen Schritt wagen. Nach der letzten Hauptversammlung und dem damit einhergehenden Ende des Schülerfirmengeschäftsjahres wollten die Schülerinnen das Dasein als Jungunternehmerinnen noch nicht an den Nagel hängen, sondern sich mit der innovativen Geschäftsidee weiter am Markt etablieren. Dabei halfen zwei wichtige Personen: über Schulpatin Astrid Heilmann-Cappel bekamen die Mädchen Kontakt zu Herrn Dr. Rolf Claessen, einem Patentanwalt, mit dem man sich nach etlichen Vorabgesprächen nach dem Auftritt beim Deutschlandfunk im Sommer in seinem Kölner Büro traf, um erste Schritte zur Sicherung der Idee, der Marke sowie des Produktes zu besprechen. Nach monatelanger Koordination, Verfeinerung der Produktbeschreibung und Verbesserungsarbeit ist es nun endlich so weit: Die Arbeit rund um das Patent ist abgeschlossen; und somit ist der Grundstein für alles, was in Zukunft noch folgen wird, gelegt. Am 20. Oktober wurde das Patent beim Patentamt angemeldet sowie der Name geschützt. Dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne eine weitere Person, die nicht genannt werden möchte: Ein ehemaliger Schüler von Frau Heilmann-Cappel wurde auf die Gruppe aufmerksam und war so begeistert von dem Unternehmensgeist der Schülerinnen, dass er die Kosten für Patentierung und Markenanmeldung sowie eine Anschubfinanzierung übernahm. Ihm und Herrn Dr. Claesen, der nur einen Bruchteil seines Honorars berechnete, sei hiermit noch einmal sehr gedankt.
Die Jungunternehmerinnen sind sehr stolz, dass sich die intensive Arbeit gelohnt hat und man nun auf den erworbenen Fähigkeiten im vergangenen Geschäftsjahr weiter aufbauen kann.
