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Markus Morsch wurde als Wehrleiter der VG Zell offiziell verabschiedet

Goldenes Feuerwehrehrenzeichen am Bande erhalten

Goldenes Feuerwehrehrenzeichen
am Bande erhalten

Im Rahmen seiner Verabschiedung als Wehrleiter der VG Zell wurde KFI Markus Morsch mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Band geehrt.Foto: TE

15.01.2020 - 10:50

Kreisgebiet. Im Rahmen der Verabschiedung aus seinem Ehrenamt als Wehrleiter der VG Zell, wurde Markus Morsch von Landrat Manfred Schnur mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande geehrt. Nach über 18 Jahren Einsatztätigkeit wurde der engagierte Feuerwehrmann mit dem dritthöchsten Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz während einer Feier im Feuerwehrhaus Mittelstrimmig ausgestattet. Dabei galt der besondere Dank von Kreischef Schnur und Verbandsbürgermeister Karl Heinz Simon seinem herausragenden ehrenamtlichen Einsatz, für den Markus Morsch von den beiden Laudatoren überdies entsprechende Urkunden erhielt. So ist der Leitsatz der Feuerwehr „Retten, Löschen, Bergen“ für den scheidenden Wehrleiter und neuen Kreisfeuerwehrinspekteur längst zu einer Lebensaufgabe geworden.

Der Dank von Markus Morsch galt deshalb vorab seiner Familie, die ihn in diesem wichtigen Ehrenamt stets unterstützt hat. Dies kommt auch nicht von ungefähr, begleitet seine Gattin Silvia doch selbst ein Feuerwehrehrenamt in einer leitenden Funktion. Selbst die achtjährige Tochter Mara tritt schon in die Fußstapfen des Papas und engagiert sich mit Freude bei den Feuerwehr-Bambinis. Doch bleibt Markus Morsch auch weiterhin der Feuerwehr treu, denn im zweiten Quartal 2019 wurde er zum neuen KFI von Cochem-Zell ernannt. Der erfahrene Markus Hensel aus Briedel wird Markus Morsch demnächst als Wehrleiter der VG Zell beerben, denn diese Funktion hat er mit dem Jahreswechsel bereits kommissarisch übernommen. Ein Blick auf die zurückliegenden Einsätze von Morsch zeigen mehr als 4000 koordinierte Einsatzleitungen als Wehrleiter, wobei er sich auch stets für eine gute Ausbildung seiner Leute sowie einen modernen Fuhrpark mit dazugehöriger Ausrüstung stark gemacht hat. Alle Verdienste von Markus Morsch zum Wohl von Feuerwehr und Allgemeinheit wollte der Bürgermeister erst gar nicht aufzeigen, weil das, laut seinem Bekunden, den zeitlichen Rahmen der Feierstunde sprengen würde. Trotzdem erwähnte der VG-Chef neben der konzeptionellen Ausstattung der Feuerwehr auch die Anschaffung von Drehleiter, Löschgruppenfahrzeugen, wasserführenden Fahrzeugen, inklusive kompletter Erneuerung des gesamten Fuhrparks und der Aufbau der ersten Atemschutzwerkstatt. „Als Mann mit gebündeltem Fachwissen war er zudem immer ein kompetenter Ansprechpartner“, so Simon. So genießt die Feuerwehr in der Kommune großes Ansehen und wird zwischenzeitlich auch in Sachen Ausrüstung von der Landesregierung entsprechend unterstützt. Demnach sollen in diesem Jahr rund 1,4 Millionen Euro in den Brandschutz fließen. Die Ausgaben umfassen neben Neuanschaffungen auch diverse Bauvorhaben wie bspw. Neubauten von Feuerwehrgerätehäusern. Als frisch gebackener Kreisfeuerwehrinspekteur wird Markus Morsch in Zukunft vermutlich weniger Einsätze leiten müssen als bisher. Wenn er heute gerufen wird, dann handelt es sich um eine größere Gefahrenlage, die in der Regel mehrere Verbandsgemeinden betrifft. Zum Jahresbeginn hat Markus Morsch, der bislang in der VG Zell beschäftigt war, sich beruflich neu orientiert und eine Stelle bei der ADD in Trier angenommen. Seinen ehrenamtlichen Dienst wird das aber nicht negativ beeinflussen. Als Kreisfeuerwehrinspekteur will Markus Morsch bei Bedarf auch aus Trier herbeieilen, um die Feuerwehrkameraden mit seinem Fachwissen zu unterstützen. TE

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Ich schäme mich

Andrea Volk:
Guten Tag, hier ist Andrea Volk selbst. Wir kennen das: hinterher fällt einem ein, was man hätte sagen können. Und dann erzählt man es seinem Badezimmerspiegel oder verschickt orthographisch und inhaltlich fragwürdige mails an Künstlerin, Veranstalter und Presse. Zudem beleidigt die Dame das bunt gemischte Publikum, Jung und Alt, die - wie so oft bei Comedy - durchgehend gelacht haben. Tatsächlich ziehe ich Männlein, Weiblein und auch mich selbst durch den Kakao. Und sage zu dick und alt: "Wir sind alle schön. Nur nicht mehr von so nah." Die Nummer, die die Dame anspricht, wendet sich ausdrücklich gegen religiösen Extremismus aus feministischer Sicht. Ich sage explizit vorher, dass alle Götter und alle Hautfarben gleich sind. Seit der Aufklärung dürfen wir uns über religiösen Wahn lustig machen. Der Rest ist Geschmackssache. Bleiben Sie fröhlich! Ihre Andrea Volk
Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.
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