Konzertierte Übungseinheit Freiwilliger Feuerwehren
Greimersburg, Landkern und Illerich trainierten gemeinsam den Notfall
Greimersburg. Im Rahmen einer großen Übungseinheit fanden sich die Feuerwehren aus Greimersburg, Landkern und Illerich zu dieser konzertierten Aktion nach erfolgter Sirenenalarmierung zusammen. Dies zunächst vor der Gemeindehalle in Greimersburg, in welcher, laut Einsatzvorgabe, bei einem Junggesellenfest ein Schadensfeuer ausgebrochen war. Im Bereich der Musiktechnik hatte es zunächst einen Schwelbrand gegeben, der sich nach ausreichend Sauerstoffzufuhr dann zu einem offenen Feuer entwickelt hatte. Es konnte sich zwar ein Großteil der Besucher durch die Notausgänge retten, jedoch vermutete man noch weitere Personen im aktuell völlig verqualmten Gebäude. Mit den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehren traf auch ein Rettungswagen des DRK Kaisersesch ein, dessen Besatzung vorab schon einmal jene Personen versorgte, die sich beim überstürzten Verlassen der Halle verletzt hatten. Platzwunden, Prellungen, Knochenbrüche und Rauchvergiftungen wurden diesbezüglich erstversorgt und im weiteren Verlauf zum schnellen Abtransport in umliegende Krankenhäuser an weitere Krankenwagen übergeben. Beim Einsatz der verbandsgemeindeübergreifenden Übung mit Wehren aus der VG Cochem und VG Kaisersesch war auch die neu gegründete FFW-Führungsstaffel des Landkreises Cochem-Zell mit 12 Einsatzkräften vor Ort, die hier den Ablauf der Übung und den Einsatz der Atemschutzträger überwachten und bewerteten. Insgesamt drangen drei Trupps mit Atemschutzträgern aus Greimersburg und Landkern zum schnellen Brandangriff und zur Bergung von Personen ins Gebäude ein und konnten nach gut einer Viertelstunde einen erfolgreichen Vollzug vermelden.
Personen wurden in Sicherheit gebracht
Weitere vier Personen konnten sie noch rechtzeitig aus dem Gebäude in Sicherheit bringen. Auch diese wurden zwecks Erstversorgung der Anlaufstelle des DRK zugeführt. Auf dem Reißbrett war der Einsatz im Vorfeld konzipiert worden und verlief laut Aussagen der Führungsebene, um ihren Leiter Bernd Löffler, auch durchweg problemlos. Erfreut über den reibungslosen Ablauf zeigte sich auch der stellvertretende Wehrführer Johannes Niessner (Greimersburg), dessen Einsatzmannschaft aktuell 32 Aktive und 16 Nachwuchskräfte in der Jugendfeuerwehr aufweist. „Wir sind ein gut eingespieltes Team und bei uns wird Kameradschaft und Gemeinschaftssinn in der Truppe groß geschrieben“, so Niessner. Und er fügt hinzu: „Wir legen großen Wert darauf, auch mit den Nachbarwehren aus der VG Kaisersesch gemeinsame Übungen durchzuführen, die sich später in einem tatsächlichen Notfall als äußerst wichtig erweisen können!“ So ist es bereits an der Tagesordnung, dass bei einem Alarmfall in Greimersburg auch die FFW aus dem benachbarten Landkern sofort mitalarmiert wird. Zusammen mit den Aufsichtspersonen der Führungsstaffel waren bei der Gemeinschaftsübung in Greimersburg annähernd 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK beteiligt.
TE
Die Ausrüstung und deren Handhabung wurde von der Führungsebene mit Argusaugen kontrolliert.
Planungsabstimmung mit den Kräften der FFW-Führungsstaffel vor deren Einsatzfahrzeug im Vorfeld der Übung.
Die neu gegründete FFW-Führungsstaffel des Landkreises Cochem-Zell war ebenfalls mit 12 Einsatzkräften vor Ort.
Die vorbildlich agierenden Atemschutzträger betraten das Gebäude für den schnellen Brandangriff und zur Bergung von Personen.
Die Verletzten wurden unmittelbar vor dem Gebäude von geschulten Einsatzkräften des DRK Kaisersesch versorgt.
