Allgemeine Berichte | 26.09.2018

Integratives Graffiti-Sommerferienprojekt mit 42 Kindern und Jugendlichen

Größtes Kunstwerk in der Apfelstadt

Daumen nach oben: Das Ergebnis des integrativen Graffiti-Sommerferienprojektes muss man gesehen haben.Stadt Meckenheim

Meckenheim. Es ist das größte Kunstwerk in Meckenheim und gehört zu den beachtlichsten im gesamten Rhein-Sieg-Kreis! Gemeint ist das beeindruckende Ergebnis des integrativen Graffiti-Sommerferienprojektes, welches der städtische Kooperationspartner RheinFlanke erneut durchgeführt hat. Insgesamt 42 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren griffen zwei Wochen lang zu Farbdosen und Pinsel, um der Wettkampfhalle am Meckenheimer Schulcampus einen neuen Anstrich zu verleihen. Unter bewährter Federführung der Streetworkers Dennis Diedrich von der RheinFlanke entstand ein Gesamtkunstwerk, dass das komplette Gebäude umschließt.

Die jungen Künstler verschönerten die Wettkampfhalle mit anschaulichen und lebendigen Sportdisziplinen, die tatsächlich während des Schul- und Vereinssports in der Halle durchgeführt werden, beispielsweise Fußball, Handball, Hockey, Karate oder Badminton. Am Ende entstand auf allen vier Seiten des Gebäudes ein Gesamtkunstwerk mit einer Fläche von annährend 500 Quadratmetern. Die Kinder und Jugendlichen verarbeiteten 80 Liter Fassadenfarbe und 150 Sprühdosen. Die Kosten für die Farbe in Höhe von 3.000 Euro teilen sich die Stadt Meckenheim und die Bürgerstiftung Meckenheim.

Bürgermeister Bert Spilles zeigte sich bei der offiziellen Präsentation des Graffiti-Projektes begeistert. „Das Projekt zählt immer wieder zu den Highlights im Jahr. Es ist ein tolles und Meckenheims größtes Kunstwerk entstanden“, dankte der Verwaltungschef den Nachwuchskünstlern ebenso herzlich wie Peter Zachow stellvertretend für die Ehrenamtler und der RheinFlanke. Die Bürgen sollten sich das Kunstwerk mit Bedacht anschauen, lobte Bert Spilles die Detailversessenheit der Projektteilnehmer. Manch ein Betrachter dürfte sich wiedererkennen. Als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Meckenheim betonte Bert Spilles, dass das Geld gut investiert sei.

„Bunt ist besser!“, unter diesem Motto waren Kinder und Jugendliche von den Meckenheimer Grundschulen und weiterführenden Schulen zuvor im Einsatz. Auch versteht es das von der städtischen Jugendhilfe initiierte und von der RheinFlanke durchgeführte Projekt bravourös, inklusive Kinder aus Familien mit Fluchterfahrung aktiv einzubinden. Der Integrationshelfer der Stadt Meckenheim Heiko Leubecher war ebenso an der Aktion beteiligt wie Peter Zachow und sein Peter-Pan-Fonds. Die Bürgerstiftung brachte sich mit einer Fördersumme in Höhe von 1.500 Euro ein.

„Wir sind sehr zufrieden, nicht nur mit dem Gesamtkunstwerk an der Fassade der Wettkampfhalle. Vor allem freuen wir uns darüber, mit unserm Projekt den Partizipationsgedanken zu leben“, verwies Dennis Diedrich auf die „aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Apfelstadt durch die Verschönerung des eigenen sozialen Umfeldes.“ Ebenso forcieren die Verantwortlichen mit der Aktion de Integration verschiedener Zielgruppen.

Das Graffiti-Sommerferienprojekt ist eine Erfolgsstory. Erst im vergangenen Jahr werteten junge Projektteilnehmer Kinder City im Ruhrfeld auf. Als Inspiration diente ihnen damals das Umfeld der Kinder- und Jugendeinrichtung. Ach so manche Unterführung erstrahlt seit einigen Jahren in neuem Glanz.

Pressemitteilung

Stadt Meckenheim

Daumen nach oben: Das Ergebnis des integrativen Graffiti-Sommerferienprojektes muss man gesehen haben. Foto: Stadt Meckenheim

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