Allgemeine Berichte | 29.08.2021, 11:25 Uhr

Technisches Hilfswerk in den Katastrophengebieten im Land

Großartiger Einsatz von Menschen und Geräten

Fuhrpark, Technik und Bekleidung zum Glück ausreichend vorhanden

Das THW war mit Einsatzkräften und schwerem Gerät in den Flutgebieten unterwegs. Foto: THW

Bonn. Die vom Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verursachten Schäden beschäftigen täglich weiterhin rund 1.000 Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW). Nicht nur für die Helferinnen und Helfer stellt das eine Herausforderung dar, auch das Material ist starken Belastungen ausgesetzt. „Bei so vielen Einsatzkräften kommt viel Bekleidung zusammen. Durch starke Beanspruchung geht etwas kaputt oder wird kontaminiert und muss entsorgt werden. Wir haben spezielle Bekleidungscontainer im Einsatz, die vor Ort Abhilfe schaffen“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam. Aber nicht nur Einsatzkleidung, sondern auch Technik wird im Einsatz stark beansprucht. Besonders wichtig ist daher der leistungsfähige und moderne THW-Fuhrpark. Insgesamt waren bislang mehr als 12.000 THW-Helferinnen und -Helfer in über sechs Wochen in den vom Hochwasser betroffenen Regionen vor Ort. Während ihrer Einsätze haben die THW-Kräfte nicht nur sich, sondern auch ihre Einsatzkleidung stark beansprucht. Sowohl durch schwere Tätigkeiten als auch durch Gefahrstoffe sind Teile der Einsatzanzüge beschädigt worden. Damit die Helferinnen und Helfer weiterhin sicher arbeiten können, stellt das THW Bekleidungscontainer bereit. Die Container enthalten Einsatzkleidung in vielen Größen und Varianten. THW-Kräfte können vor Ort ohne lange Wartezeiten defekte Stiefel, Jacken oder Hosen tauschen und ihre Einsatzbereitschaft wiederherstellen. „Die Container werden mit Material aus dem THW-Logistikzentrum Hilden bestückt und bei Bedarf von dort aus wieder aufgefüllt“, erklärt THWPräsident Gerd Friedsam. Neben der Einsatzkleidung sind auch Einsatzfahrzeuge größten Belastungen ausgesetzt. Mit zusätzlichen Haushaltsmitteln hat das THW in den vergangenen Jahren eine umfangreiche Modernisierung des Fuhrparks vorgenommen. Allrad angetriebene LKW, Bagger mit verschiedensten Greifern oder modernste Führungsfahrzeuge sind lediglich ein Teil der mehr als 12.000 Fahrzeuge und Anhänger umfassenden THW Einsatzfahrzeug-Flotte. „Die Modernisierung unseres Fuhrparks der vergangenen Jahre kommt in diesem Einsatz maßgeblich zum Tragen. Wir haben Einheiten neu ausgerichtet und unsere Einsatzkräfte setzen die erweiterten Einsatzoptionen des THW mit den neuen Fahrzeugen sowie die dazugehörige Ausstattung in diesem Einsatz vollumfänglich um“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam. „Der Bundestag hat uns in den vergangenen Jahren Mittel zur Verfügung gestellt, mit denen wir unseren Fuhrpark modernisieren und erweitern konnten. Wie wichtig und richtig diese Investitionen waren, zeigt sich nun. Daher danke ich all jenen, die sich dafür eingesetzt haben.“ 

Presse-Information THW

Das THW war mit Einsatzkräften und schwerem Gerät in den Flutgebieten unterwegs. Foto: THW Foto: THW

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