Feuerwerk der guten Laune bei den Elisabethfrauen
Große Stimmung im kleinen Saal
Neuwied. Der schon traditionelle Seniorenkarneval der Elisabethfrauen findet immer wieder großen Anklang. Die kath. Pfarrgemeinde St. Martin hatte eingeladen und auch diesmal war das Kath. Pfarrheim bis auf den letzten Platz besetzt. Anneliese Keßler begrüßte die Gäste und erhielt den ersten Beifall nach der Ansage, dass Kaffee, Kuchen und Getränke frei sind und nichts kosten. Die Altstadtmusikanten Norbert Freese, Werner Johann Keßler und Reiner Myke mit den Sängern Edgar Brachtendorf und Josef Jachmich brachten Stimmung auf mit ihren Liedern zum Mitsingen und Schunkeln. Edgar Brachtendorf führte durchs Programm, welches Doris Michels und ihre 88 Jahre junge Tante mit einem nicht ganz ernst zu nehmenden Gerichtsverfahren einleitete. Amanda Woitschek trug die Geschichte „Datt Höötsche“ vor. Ein Höhepunkt war das Schachtelballett mit den in die Jahre gekommenen „Schachteln“, die aber durchaus Jahrzente jünger wirkten. Edgar Brachtendorfs Büttenrede „der rüstige Rentner“ergab Lachtränen, vermutlich, weil sich viele wiedererkannten. In den Pausen gab Ursula Dillschnitter Einblicke in die turbulente Arbeit einer Pfarrsekretärin. Petra Myke und Ev Marie Jachmich begeisterten mit dem Sketch „Wochenende“ und ihren schauspielerischen Talenten. Doris Michels trat als Jungunternehmerin auf und Silvia Wirges mit Annegret Schneider mit „Diät“, obwohl sie auf der Bühne fast eine ganze Sahnentorte genossen. Die Kindertanzgruppe der Dancing Girls unter Leitung von Jasmin Garzombke erinnerten mit ihren flotten Tänzen speziell die Damen des Schachtelballets an vergangene Zeiten. Vor dem großen Finale bedankte sich Anneliese Keßler bei allen Aktiven, besonders bei den Elisabethfrauen in der Küche und im Service, beim Helferteam für Bühnenauf- und Abbau, bei Hans-Heinrich Steigerwald für Musik und Technik, bei den „Elisabethmännern“ Herbert Michels, Herbert Krupp und Edgar Brachtendorf und bei den „Altstadtmusikanten“.
Zum Abschluss sangen alle das Medley „So ein Tag so schön wie heute“ und „Im nächsten Jahr kommen wir alle wieder hierher zurück“. Es klang wie ein Versprechen. So endete ein unvergesslicher schöner karnevalistischer Nachmittag. Die Heilige Elisabeth von Thüringen wäre sicher gerne dabei gewesen.
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