Allgemeine Berichte | 24.09.2025

Grüne Küche beteiligt sich an der EU-Kampagne „Week Without Meat“

Beim gemeinsamen Kochen und Essen tauschten sich die Teilnehmenden über klimafreundliche Ernährung und europäische Ansätze zur CO2-Reduktion im Lebensmittelbereich aus. Foto: Helmut Lorch

Andernach. Ein besonderer Kochabend fand im August in der Küche der Andernacher Perspektive statt: Die Projektgruppe „Grüne Küche“ der Klima-Werkstatt empfing Besuch aus den Niederlanden. Die holländische Fotografin und Journalistin Vivian Keulards reist im Auftrag der EU in mehrere europäische Länder, um Menschen zu porträtieren, die sich für eine fleischlose Ernährung starkmachen. Stationen ihrer Reise waren unter anderem ein Teenager in den Niederlanden, der seine Freunde von vegetarischen Gerichten überzeugen möchte, eine junge Familie in Dänemark – und nun auch die engagierte Kochgruppe der Klima-Werkstatt in Andernach.

Besonders neugierig war der Gast auf das Konzept der „Essbaren Stadt“ sowie auf die Arbeit der Klima-Werkstatt. Frau Keulards fand es spannend zu sehen, wie lokale Projekte hier ganz praktisch für eine nachhaltigere Ernährung sorgen.

Beim gemeinsamen Kochen und Essen tauschten sich die Teilnehmenden über klimafreundliche Ernährung und europäische Ansätze zur CO2-Reduktion im Lebensmittelbereich aus. Dabei wurden auch konkrete Anregungen formuliert, die an EU-Abgeordnete weitergeleitet werden sollen.

Natürlich wurde auch geschlemmt: Zur Vorspeise gab es eine fruchtige Gazpacho mit Melone, gefolgt von gefüllten Zucchini mit Quinoa. Den süßen Abschluss bildete Sojajoghurt mit Himbeeren.

Der Besuch in Andernach ist Teil einer größeren Aktion im Rahmen der Kampagne „Week Without Meat“. Diese von einer Stiftung in den Niederlanden ins Leben gerufene Initiative wirbt für eine bewusste Ernährung mit weniger Fleisch und wird inzwischen in mehreren europäischen Ländern durchgeführt. Höhepunkt ist im Oktober eine Fotoausstellung im EU-Parlament in Straßburg, bei der auch die Andernacher „Grüne Küche“ vertreten sein wird. Dort will die Kampagne „Week Without Meat“ zeigen, dass die Ernährungswende nicht nur möglich, sondern längst im Alltag vieler Menschen angekommen ist und zur Nachahmung anregen.

Weitere Themen

Beim gemeinsamen Kochen und Essen tauschten sich die Teilnehmenden über klimafreundliche Ernährung und europäische Ansätze zur CO2-Reduktion im Lebensmittelbereich aus. Foto: Helmut Lorch

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Image Anzeige
Peter und Paul Kirmes
Anzeige KW 25
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 - -RhS_BA KW25
Stellenanzeige Elektroniker/-in
Empfohlene Artikel
Foto: Pixabay.com
249

Region. Ob Sport, Kultur, Musik, Brauchtum, Soziales oder Engagement für die Gemeinschaft: Vereine sind das Herzstück unserer Region. Hinter jedem Verein stehen Menschen, die mit Leidenschaft, Zeit und Ideen das Miteinander bereichern. Genau diese Geschichten möchten wir sichtbar machen.

Weiterlesen

Zwei Tage voller Rockmusik, Familienprogramm und sozialem Engagement: Mit seiner fünften Auflage hat „Andernach rockt 2026“ am Pfingstwochenende erneut eindrucksvoll gezeigt, wie Musik Menschen verbinden kann. Fotos: www.axellivepictures.de
147

Andernach. Zwei Tage voller Rockmusik, Familienprogramm und sozialem Engagement: Mit seiner fünften Auflage hat „Andernach rockt 2026“ am Pfingstwochenende erneut eindrucksvoll gezeigt, wie Musik Menschen verbinden kann. Hunderte Besucher strömten in den Andernacher Schlossgarten und feierten gemeinsam ein Charity-Festival, das längst zu den festen kulturellen Höhepunkten derRegion gehört. Veranstaltet...

Weiterlesen

Zu den zentralen Aufgaben des Vereins gehört bereits heute das regelmäßige Austauschen von Eiern an bekannten Brutstätten im Stadtgebiet, etwa in leerstehenden Gebäuden.  Foto: privat
229

Andernach. Die Stadttaubenhilfe Andernach e.V. wurde am 17. April 2026 gegründet. Ziel des Vereins ist es, gemeinsam mit Stadtverwaltung und Stadtrat ein tierschutzgerechtes und nachhaltiges Stadttaubenmanagement in Andernach zu etablieren. Grundlage hierfür ist das sogenannte Augsburger Modell, das bereits in zahlreichen deutschen Städten erfolgreich umgesetzt wird.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
1913

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen