Allgemeine Berichte | 02.03.2026

Grundlage für das Projekt Photovoltaikanlage geschaffen

von links Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff, Erster Beigeordneter Daniel Schmitz, BHAG-Vorstand Kersten Kerl, Stephan Reuter (Bereichsleiter Netzwirtschaft BHAG) und Karsten Fehr, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel.  Foto: Kulturstadt Unkel/Simone Schwamborn

Unkel. Die Pläne der Stadt Unkel zur Errichtung einer Photovoltaikanlage in der Hinterheide nehmen Fahrt auf. Die Kommune will das Projekt mit der Bad Honnef AG (BHAG) realisieren. Zur Regelung der Rahmenbedingungen für die Durchführung der Bauleitplanverfahren sowie zur Sicherstellung der vollständigen Kostenübernahme durch die BHAG sind jetzt mit Zustimmung des Stadtrates ein Pachtvertrag zwischen der Stadt Unkel und der BHAG sowie ein städtebaulicher Vertrag zwischen den beiden Partnern und der Verbandsgemeinde Unkel abgeschlossen worden.

„Mit den Verträgen sind wir einen großen Schritt weitergekommen. Ich hoffe, dass wir das Projekt in den kommenden drei Jahren realisieren können. Mit der BHAG haben wir einen erfahrenen regionalen Partner an der Seite“, sagt Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff.

Karsten Fehr, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, erklärt: „Mit dem nun geschlossenen Vertrag schaffen wir nach intensiver Vorarbeit eine klare und belastbare Grundlage für die Umsetzung des Projekts sowie die notwendigen planungsrechtlichen Schritte. Transparente Regelungen und eine saubere vertragliche Struktur sind entscheidend, damit ein Vorhaben dieser Größenordnung erfolgreich realisiert werden kann.“

„Als lokaler Energieversorger ist es unsere Kernaufgabe, die Erzeugung grünen Stroms konsequent auszubauen und so eine nachhaltige, unabhängige Energieversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Wir investieren nicht nur in moderne Technik, sondern aktiv in den Klimaschutz und die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Die BHAG leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Kommunale Wärmeplanung und die Klimaziele der Stadt Unkel“, sagt Kersten Kerl, Vorstand der Bad Honnef AG.

Zur Schaffung der bauplanungsrechtlichen Grundlagen für dieses Vorhaben plant die Stadt, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Parallel soll der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde geändert werden.

Der städtebauliche Vertrag regelt im Wesentlichen die Verpflichtung der BHAG zur Übernahme der Planungs-, Gutachter-, Sach- und Rechtsberatungskosten, die Beauftragung der Planungs- und Fachbüros sowie die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verbandsgemeinde und BHAG.

Mit dem Pachtvertrag wird sichergestellt, dass die Stadt Unkel das für die Errichtung und den Betrieb der Photovoltaikanlage vorgesehene Grundstück für die Nutzung durch die Pächterin vorhält.

Die Stadt und die BHAG beabsichtigen, während der dreijährigen Laufzeit dieses Vertrages einen finalen Pacht- und Gestattungsvertrag zur Installation der Photovoltaik-Freiflächenanlage auszuhandeln und abzuschließen.

Als Nächstes wird ein Planungsbüro mit der Erstellung der Entwürfe für den Bebauungsplan Hinterheide und die Änderung des Flächennutzungsplans beauftragt. Zudem werden erforderliche Fachgutachten in Auftrag gegeben. Zu dem weiteren Verfahren zählt unter anderem auch die Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung.

Bereits in der Vergangenheit hatte es einen ersten Anlauf zu Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage in der Hinterheide gegeben. Auf eine schriftliche Vertragsgrundlage war seinerzeit verzichtet worden. Das Projekt konnte nicht umgesetzt werden, weil die Anlage nicht ans Stromnetz angeschlossen werden konnte. Die Situation wird sich voraussichtlich ändern, wenn die BHAG das Stromnetz der Syna im Bereich Unkel, Rheinbreitbach und Bruchhausen übernimmt.

von links Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff, Erster Beigeordneter Daniel Schmitz, BHAG-Vorstand Kersten Kerl, Stephan Reuter (Bereichsleiter Netzwirtschaft BHAG) und Karsten Fehr, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel. Foto: Kulturstadt Unkel/Simone Schwamborn

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dienstleistungen
Dauerauftrag 2026
Wir helfen im Trauerfall
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0284#
Imagewerbung
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // Motiv EDL
Titelanzeige KW 19
Muttertag
Imageanzeige
Empfohlene Artikel
Schwere Zerstörung im Rhein-Sieg-Kreis nach der Flut 2021. Foto:JOST
55

Rhein-Sieg-Kreis. Die Beratungsstellen des Rhein-Sieg-Kreises zur Unterstützung beim Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 bleiben bis Ende 2026 zugänglich. Personen, die bereits einen Antrag auf Wiederaufbauhilfe beim Land gestellt haben, können sich bis zu diesem Zeitpunkt zur ordnungsgemäßen Erstellung des notwendigen Verwendungsnachweises beraten lassen, der erforderlich ist, um den Förderantrag abzuschließen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Einsatz in der Innenstadt von Sinzig. Foto: privat
656

Hohes Polizeiaufkommen nach Banküberfall in Sinzig:

„Es war fast wie nach der Flut“

Sinzig. Am heutigen Freitag sorgt der Banküberfall mit anschließender Geiselnahme in der Innenstadt bundesweit für Schlagzeilen – und versetzt die Stadt in große Unruhe. Aufgrund des umfangreichen Polizeieinsatzes war nicht nur die Verkehrslage angespannt. Vor allem die unmittelbaren Nachbarn der betroffenen Volksbank-Filiale bekamen die Auswirkungen der Tat unmittelbar zu spüren.

Weiterlesen

Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Mai 2026
Brunnenfest Bad Breisig
Brunnenfest Bad Breisig
Brunnenfest Bad Breisig
Brunnenfest in Bad Breisig
Tag der offenen Tür FFW Burgbrohl
Brunnenfest
Kirmes in Kripp
Stellenmarkt Hausmeister
Kurse Mai/Juni
Jubiläum
Anzeige KW 19
TdoT FFW Burgbrohl
Anzeige Musikschule
Stellenanzeige Physiotherapie