Allgemeine Berichte | 19.06.2019

Wachtberg feiert 50-jähriges Jubiläum

Grundschüler erkunden während der Projektwoche ihre Gemeinde

Wissenswertes erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus Pech über die Burg Gudenau. Ein Erinnerungsfoto durfte nicht fehlen. Fotos: privat

Wachtberg Villip/Pech. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gemeinde Wachtberg befassten sich die Schülerinnen und Schüler der KGS Wachtberg-Villip an beiden Standorten mit dem Thema „Wachtberg“. Das Kollegium hatte eifrig Ideen gesammelt, den Kindern sehenswerte Orte und Wissenswertes über ihre Gemeinde näher zu bringen. Am Ende stand ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Drachenfelser Ländchen zu Fuß und per Bus erkundet.

Ausflüge führten zum DRK, zur Broicher Mühle und zur Villiper Feuerwehr. Dort hatten die Schüler großen Spaß, beim Wasser spritzen mit dem Schlauch. Bei einem Imkerbesuch erfuhren die Kinder vieles über die Bienen und den Bienenschutz. Mehrere Klassen fuhren zur Burg Gudenau und lernten Interessantes zur Entstehung der beeindruckenden Wasserburg und der wunderschönen Parkanlage, bevor zum Schulstandort nach Pech zurückgelaufen wurde. Einige Kinder wanderten zum Wachtberg, erkundete den Ortsteil Villip und entwickelte in Anlehnung an das Wachtbergwappen ein Familienwappen. Viertklässler gingen zur Villiper Windmühle, zum Bäckerskreuz und lernten den Gerichtshof und den Galgenpfad kennen. Sie besuchten auch das Grab ihres verstorbenen Hausmeisters Thomas Köhler und das Grab des Piloten, der nach dem Krieg hinter Burg Gudenau abgestürzt war. Bei dem Ausflug zum Wiesenhof nach Werthhoven gingen die Kinder mit Kühen, Kälbchen und Federvieh auf Tuchfühlung und erhielten Einblicke in die Abläufe eines Milchviehbetriebes. In Pech und Villip besuchten die Zweitklässler ihr Zuhause, wurden vor der Haustür fotografiert und durften sich anschließen vor ihrem Haus malen. Vom Besuch der St. Michaelskapelle waren die Drittklässler in Pech sehr angetan. Sie erfuhren etwas über deren Entstehungsgeschichte, den Namenspatron und die Glocke. Der mit Blattgold verzierte Altar beeindruckte sehr, genauso wie der Aufstieg über die schmalen, steilen Holzstufen hinauf zur Orgelempore. Vor der Kapelle betrachteten sie noch die aus Lavastein gebaute Grotte mit der Marienfigur. Auf dem Rückweg durch die Pecher Hauptstraße lernten die Kinder Wissenswertes über den Bau von Fachwerkhäusern.

Führung durch das Rathaus

Einige Klassen besuchten die Bürgermeisterin Frau Offergeld in Berkum. Eine Führung durch das Rathaus, die Besichtigung des Standesamtes und des Archivs durfte natürlich nicht fehlen. Für die jüngeren Schulkinder stand der Nachbau des Wachtberg-Wappens auf dem Plan. Der auch unter dem Namen „Wachtbergdackel“ dargestellte Drache wurde am Pecher Schulstandort aus Bügelperlen und in Villip aus geknüddeltem Krepp-Papier nachgestaltet. Ebenso entstanden ein Wachtbergbuch und Bilder der Burg Gudenau.

Die Schulleitung, das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler möchten sich bei den zahlreichen Menschen bedanken, die sich Zeit genommen haben, Türen und Tore zu öffnen und bei den Unternehmungen zu unterstützen. Durch dieses Engagement haben alle dazu beigetragen, bei den jungen Gemeindebewohnern ein Gefühl für Heimat zu entwickeln.

Wappen der Erstklässler, beider Standorte, aus Bügelperlen (Pech) und geknüddeltem Krepp-Papier (Villip).

Wappen der Erstklässler, beider Standorte, aus Bügelperlen (Pech) und geknüddeltem Krepp-Papier (Villip).

Wissenswertes erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus Pech über die Burg Gudenau. Ein Erinnerungsfoto durfte nicht fehlen. Fotos: privat

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