MGV Oberhonnefeld-Gierend und Burschenverein ließen bei der Halloween-Party wieder die wilden Puppen tanzen
Gruselige Gestalten tanzten zu den Beats von 7AMP
Oberhonnefeld-Gierend. Vampire, Monster, Leichen - alles tummelte sich in der Halloween-Nacht im Kultur- und Jugendzentrum. Trotz der schrägen Zusammensetzung der Gästeschar hielten sich alle schaurigen Gestalten schön an die Regeln, zahlten Eintritt an der Kasse und brachten nach dem Trinken ihre Flaschen an die Theke zurück.
Immerhin haben die Veranstalter und die dunklen Gestalten auch schon einige Erfahrung im Umgang mit dieser Nacht: Zum dritten Mal fand vom MGV Oberhonnefeld-Gierend und dem Burschenverein gemeinsam ausgerichtete Halloween-Party statt. Es kamen wieder jugendliche und junge Besucher in Scharen aus der ganzen Region.
Horst-Werner Lehnert ist Vorsitzender des Gesangvereins und steht mit einigen Vereinskameraden und ihren Gattinnen an vorderster Front beim Halloween-Abend: „Wir brauchen natürlich immer eine gute Band, um die Leute hierhin zu ziehen. In diesem Jahr spielen hier 7AMP. Um die Band zu bezahlen, brauchen wir entsprechende Einnahmen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Jungen und den Alten bei den Vorbereitungen für die Feier und mittendrin, die läuft ganz gut. Wir haben uns so aufgeteilt, dass man zusammen die Bereiche Eingang, Kasse, Theke oder Küche betreut. Für die Veranstaltung haben wir das komplette KuJu-Gelände gemietet. Wir werden auch von der Gemeinde unterstützt. Das Publikum besteht zum Großteil aus jungen Leuten. Es macht schon einen Riesenspaß, so eine Party zu veranstalten. Gut, die Musik ist eher etwas für die jungen Leute. Aber manchmal werden auch Lieder gespielt, die mir gefallen.“ Das sagt Horst-Werner Lehnert mit einem Schmunzeln, denn ihm ist schon klar, dass die Musik ja in erster Linie den jungen Leuten gefallen muss. Sein Gesangverein besteht aus 100 Mitgliedern, darunter 24 aktive Sänger. Die Zahl der Mitglieder des Burschenvereins schwanke, sagt der Sängervorsitzende, es seien zurzeit wohl so zwischen 15 und 20. Ähnlich viele Maimädchen gebe es, die ebenfalls kräftig bei der Halloween-Party mithelfen.
Die Maimädchen haben zum Beispiel komplett die Bewirtung in der Sektbar übernommen.
Vereine a rbeiten zusammen
Vor der Veranstaltung wird immer ein Festausschuss gegründet, in dem alles besprochen wird. Viele organisatorische Dinge wie zum Beispiel die Beantragung der Schankgenehmigung übernehmen die Männer des Gesangvereins.
Schon im Januar trifft sich der Festausschuss das erste Mal, anschließend vier weitere Male. Horst-Werner Lehnert lobt generell den Zusammenhalt der Vereine in Oberhonnefeld-Gierend: „Das ist in unserer Ortsgemeinde üblich, dass die Vereine zusammenarbeiten. Nächstes Jahr im Mai ist ein großes Burschenfest vom Burschenverein.
Der hat dann sein 55-jähriges Bestehen. Da haben wir auch schon die ersten gemeinsamen Festausschusssitzungen gehabt.
Sonst kriegt man das alles gar nicht auf die Beine gestellt.“ Für die Unterscheidung der verschiedenen Altersgruppen haben sich MGV und Burschenverein bei der Halloweenparty das Ampelsystem für die Eintrittsbändchen ausgedacht: Rot, Gelb, Grün.
„Nur die Grünen kriegen alles“, erklärt Horst-Werner Lehnert die Unterscheidung bei der Ausgabe von Getränken. Die Veranstalter zählen bei dem Fest im Durchschnitt 300 Besucher.
