Allgemeine Berichte | 19.01.2018

Informationsnachmittag der Gemeindeschwestern plus

Gut informiert, bevor etwas passiert

Seniorinnen und Senioren werden von den Gemeindeschwestern zu verschiedenen Themen rund um den Alltag beraten. Privat

Neuwied. Was kann passieren, wenn ein Medikament - anders als vom Arzt verordnet - verwendet wird? Dieser Frage ging Christos Goulas, Apotheker in Neuwied, bei einer von den Gemeindeschwestern plus im Rahmen der diesjährigen Demografiewoche organisierten Informationsveranstaltung, auf den Grund. Anhand eines sehr anschaulichen Vortrages demonstrierte er, wie wichtig ein Medikationsplan ist und dass es durchaus Sinn macht, diesen auch regelmäßig vom Hausarzt oder einem Apotheker des Vertrauens prüfen zu lassen. Gerade wenn unterschiedliche Fachärzte aufgesucht werden, kann es passieren, dass unterschiedliche Medikamente verschrieben werden, die negative Wechselwirkungen hervorrufen können. Ein gut geführter Medikationsplan ist daher sehr wichtig. Auch die Sortierung der Medikamente im Wochendosierer kann hilfreich sein, wenn man auf mehrere Medikamente angewiesen ist. Die Gemeindeschwestern plus des Kreises Neuwied erläuterten im Anschluss den interessierten Zuhörern ihre Beratungsschwerpunkte und wiesen darauf hin, dass es sinnvoll ist, eine Tasche für das Krankenhaus mit Kopien von wichtigen Unterlagen (eben auch dem aktuellen Medikationsplan) griffbereit zuhause zu platzieren. Zu diesem Zweck haben die Gemeindeschwestern plus einen Flyer entworfen, der Hilfestellung bei der Umsetzung gibt. Die Fachkräfte beraten Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige kostenlos zu verschiedenen Themen rund um die Alltagsgestaltung, um den Verbleib der älteren, nicht pflegebedürftigen Menschen in ihrem gewohnten Umfeld zu sichern. Die Projektverantwortung des vom Land Rheinland-Pfalz finanzierten Modellprojektes liegt bei der Kreisverwaltung Neuwied - insbesondere bei der Leiterin der Abteilung Soziales, Agnes Ulrich, sowie der Sozial- und Pflegestrukturplanerin Carina Breßler. Die Gemeindeschwester plus Christa Reutelsterz (Stadt Neuwied) ist telefonisch unter: (02631) 9391 131 und Brigitte Siebenmorgen sowie Roswitha Rosenmüller (für die Verbandsgemeinden Linz, Bad Hönningen, Unkel und Waldbreitbach) unter (02644) 4063 300 erreichbar.

Pressemitteilung des

Kreis Neuwied

Seniorinnen und Senioren werden von den Gemeindeschwestern zu verschiedenen Themen rund um den Alltag beraten. Foto: Privat

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