Zünftiges Sommerfest des Rhein-Wied-Chor „Cäcilia“ an der Wied
Gute Laune steigerte den Appetit
Irlich. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern, lassen die seitens der Behörden vorgenommenen Schutzmaßnahmen in vielen Fällen Vereinsaktivitäten nur mit Einschränkungen zu. Auch der Rhein-Wied-Chor „Cäcilia“ Irlich konnte seit Ausbruch der Seuche deshalb seine Proben, wegen mangelndem Abstandes der Chormitglieder untereinander, vorübergehend im angestammten Foyer in der Irlicher Grundschule leider nicht mehr ausüben. Horst Gierenstein sorgte als ehemaliger Brudermeister der Irlicher St.Georgsschützen dafür, dass die Sängerinnen und Sänger mit dem idyllisch gelegenen Schützengelände einen Ausweichprobenplatz und mit seinen idealen Freizeitmöglichkeiten gleichzeitig auch einen urigen Platz zum Ausrichten des jährlichen Grillabends hatten.
Bei angenehmen Temperaturen begrüßte Chorchefin Marita Platzer neben einer stattlichen Anzahl Sängerinnen und Sänger auch den Chorleiter Andreas Wies. Dass die Chorfrauen nicht nur gut singen können, stellten sie mit einer verlockenden Auswahl köstlich schmeckender Salate und Soßen der Marke „Hausfrauenart“ unter Beweis. Ohne Ausnahme alles vortreffliche Gaumenfreuden als willkommene Zutat für die von den Grillspezialisten Werner Arndt und Hugo Karst wieder schmackhaft zubereiteten Steaks, Würstchen und Spareribs. Dafür, dass sich anschließend alles gut verdauen ließ, sorgte Mundschenk Jupp Frye, indem er mit hochgeistigem Getränk bewaffnet eifrig seine Runden drehte. Für das Löschen des großen Durstes und Ölen der Stimmen sorgte währenddessen ohne Unterlass das bei vielen Gelegenheiten eingeübte Kellnergespann Edgar Nikolay und Norbert Dattko.
Damit das Ölen nicht umsonst war, forderte Vizechorleiter Walter Kohns rechtzeitig zum Vortrag von erlernten Liedern auf, welche gekonnt vorgetragen in der schönen Natur erschallten, sicherlich auch zur Freude der in der Nähe wohnenden Anlieger. Gut gelaunt und mit gelöster Zunge verbrachte man noch weitere amüsante Stunden. Langeweile war an diesem Abend ein Fremdwort.
