Allgemeine Berichte | 05.09.2024, 11:03 Uhr

HSG geht optimistisch in die Saison

Sinzig. Am Samstag, den 14.09.2024 startet die HSG ihren Neuanfang in der Verbandsliga Ost. Nach dem Abstieg sind die Ambitionen bei der HSG gedrosselt worden und viele Spieler betreiben einen geringen Aufwand für Training und Spiel. Entsprechend durchwachsen lief auch die Vorbereitung. Oft musste mit kleinen Gruppen trainiert werden und die HSG wird sich ihre Wettkampfhärte über die ersten Spiele holen müssen. Trainer Daniel Enke ist mit dem Stand der Mannschaft in Anbetracht der Rahmenbedingungen dennoch zufrieden. Insgesamt hat die Mannschaft vor allem eine eingespielte Achse im Rückraum und kann sich auf zwei immer besser werdende Torleute verlassen. Besonders in der Deckung fehlt es dem Übungsleiter aber noch an Laufbereitschaft und der letzten Konsequenz sich an die taktischen Vorgaben zu halten. Das ist sicher aber auch mit der Gruppengröße im Training zu erklären, wo es selten über ein drei gegen drei hinausgehen kann. Besonders in der Deckung will die HSG sich in den nächsten Spielen steigern.

Großer Wermutstropfen ist die Verletzung von Johannes Vorst, der die Saison leider ganz ausfällt und eine riesige Lücke in den schon vorher so kleinen Kader reißt und viel Qualität verloren geht.

Ein Ziel für die Saison kann und möchte die HSG nicht ausgeben. Nur eine weitere schwere Verletzung eines Leistungsträgers kann bei der HSG einen Unterschied von mehreren Plätzen in der Abschlusstabelle ausmachen. Oft hat die Mannschaft nur einen Wechselspieler auf der Bank. Aus dem Grund wird Daniel Enke seine Schuhe wohl selbst ab und zu nochmal schnüren müssen was eigentlich nicht geplant war. Als Topfavorit hat der Trainer der HSG die HSG Römerwall erklärt, die eine eingespielte und athletische Mannschaft stellt und mit einer starken Deckung ein gefährliches Tempospiel aufzieht. Ebenso sieht er den HV Vallendar in der Position der HSG Römerwall gefährlich werden zu können. Die Mannschaft ist jung, talentiert und ehrgeizig genug der HSG Römerwall das Leben schwer zu machen. Zusätzlich hat der HV Vallendar einen großen Kader, was über die Dauer der Saison wertvoll sein wird.

Dahinter muss man mit der HSG Westerwald rechnen, die aber teilweise ihre Leistung nicht konstant abrufen konnte in den letzten Jahren. Der Trainerwechsel wird dort aber frischen Wind in die heimstarke Mannschaft reinbringen. Dahinter wird sich ein breites Mittelfeld ergeben, wobei Daniel Enke einige Teams noch nicht gut einschätzen kann. Anspruch der HSG ist es auch gegen die Topteams der Liga mithalten zu wollen. Eine erste Standortbestimmung wird es gegen die TS Bendorf II geben im ersten Heimspiel am 14.09.2024 geben. Die Oberligareserve schaffte in der vergangenen Saison einen starken dritten Tabellenplatz.

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