Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH
„Hände hoch fürs Handwerk“ erhält Auszeichnung auf Bundesebene
Westerwaldkreis. Unter dem Motto „Ländliche Räume: produktiv und innovativ“ hatte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Bauernverband, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und dem Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften unter dem Dach der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ die Wettbewerbsrunde 2016 „Menschen und Erfolge“ ausgelobt.
Im Rahmen des 11. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg wurden die Preisträger geehrt. Darunter auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG), die für die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ in der Kategorie „Neu gedacht: Arbeitskräfte und Arbeitsplätze“ ausgezeichnet wurden.
Insgesamt 114 Beiträge wurden eingereicht und haben der 15-köpfigen Jury die Auswahl nicht leicht gemacht. „Umso mehr freut es uns, dass die Wahl auf die Idee aus dem Westerwald gefallen ist“, strahlt WFG-Geschäftsführer Wilfried Noll und betont bei der Vorstellung des Projekts: „Es ist keine Konkurrenz, sondern eine gute Kooperation mit starken Partnern wie der Handwerkskammer Koblenz und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, um die laufende Imagekampagne in die Fläche zu tragen.“ „Eine starke Gemeinschaftsleistung der regionalen Akteure und ein guter Weg, auf die Chancen im Handwerk und in Ausbildungsberufen aufmerksam zu machen“, lobt auch Kurt Schüler, der in Vertretung des Landrates mit in den Norden gereist war.
Im Laufe der Veranstaltung wurden immer wieder die Stärken des ländlichen Raumes hervorgehoben - eine davon: Zusammenhalt in der und für die Region. Das stellt auch Katharina Schlag im Zusammenhang mit „Hände hoch fürs Handwerk“ fest: „Die Bedeutung des Handwerks ist Vielen klar und sie sind bereit sich dafür einzusetzen, Jugendlichen aber auch Erwachsenen das „neue Handwerk“ näher zu bringen. Daher freuen wir uns über aktive Handwerker, viele helfende Hände hinter den Kulissen und die zahlreichen Unterstützer, auch außerhalb des Westerwaldes, die diese Kampagne mit eigenen Projekten weitertragen und immer wieder mit Leben füllen“.
Auf die naheliegende Frage, ob diese Aktionen denn auch erfolgreich sind, verweist Wilfried Noll auf die aktuellsten Zahlen der Handwerkskammer Koblenz. Diese zeigen, dass die Gesamtzahl der Lehrverhältnisse im Kammerbezirk Koblenz in den letzten Jahren leicht nach unten gegangen ist. So war es zum 31. Dezember 2016 ein Minus von 2,22 % und bei den neu eingetragenen Lehrverträgen am 31. Dezember 2016 ein Minus von 1,55 %. Der Westerwaldkreis hat sich dagegen sich im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 positiv entwickelt. Hier gab es bei der Gesamtzahl der Lehrverhältnisse ein Plus von 1,1 % und bei den neu eingetragenen Lehrverträgen zum 31. Dezember 2016 ebenfalls ein Plus von 10,6 %. „Ob das nun allein der Kampagne zuzuschreiben sein, ist schwer zu sagen, aber es ist ein tolles Signal und motiviert uns zum Weitermachen“, sind Noll und Schlag sich einig.
Pressemitteilung
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