Morenhovener Kirmes war ein voller Erfolg
Hahnenkönig Willy Zimmer gelingt der Hattrick
150 Euro Spende für Spielplatzpaten
Morenhoven. „Die Wochen der Vorbereitung und vier Tage im Dauereinsatz haben uns geschafft, aber wir sind mit dem Ergebnis der Kirmes sehr zufrieden“, fasst Norbert Sauren, Vorsitzender des Ortsausschusses die einhellige Meinung des Vorstands zusammen.
An die 40 Sammler und Musikanten der „Swistbachkapell“ machten sich am Freitagabend und über den Samstag auf den Weg und wurden während ihres Köttzuges von den Morenhovenern mit Spenden in Höhe von über 2.000 Euro belohnt. Damit sind die Ausgaben für den Seniorentag und Sankt Martin gedeckt. Mit den erzielten Überschüssen sollen weitere Projekte, wie zuletzt die Sanierung des Ehrenmals am Friedhof ermöglicht werden.
Die Kollekte zum Gebetseinstieg der Kirmes wurde erneut vom Ortsausschuss aufgerundet und erneut einem guten Zweck zugeführt. Die sich seit über zehn Jahren als Spielplatzpaten an der Vivatsgasse engagierenden Junggesellen erhielten 150 Euro, um einen Teil der jährlich anfallenden Kosten zu decken.
Schürreskarrenrennen und Hahneköppen begeisterten die Zuschauer
Gewinner des Schürreskarrenrennens und des damit verbundenen Heinz-Sühl-Gedächtnispokals wurde am Sonntagabend Michael Mann. Bei den Jugendlichen war Eva Schmitz die Beste auf der Strecke. Das Preisschießen der Jugendlichen von zwölf bis 17 Jahren konnte Tamara Clemens für sich entscheiden.
Überraschend lange dauerte es am Montagabend, ehe das „Hahneköppen“ sein Ende fand. Erst in der vierten Runde der 23 Teilnehmerinnen zählenden Konkurrenz, stand mit Sabine Valentin die Hahnenkönigin fest. Die 26 Herren waren etwas schneller, wenn auch das Ergebnis Seltenheitswert hatte. Denn Willy Zimmer konnte seinen Titel nicht nur erneut verteidigen. Mit den Siegen 2014, 2015 und 2016 holte er einen lupenreinen „Hattrick“.
„Ein kleines Dorf lebt davon, wenn man sich mit ihm identifiziert, die Veranstaltungen im Dorf besucht, dafür spendet beziehungsweise sich persönlich engagiert“, stellt Norbert Sauren fest. „Im nächsten Jahr wird es einige Veränderungen geben. Unter anderem will man die Kirmes bereits am Freitagabend eröffnen und dafür den Montag aufgeben. Die traditionellen „Schürreskarrerennen“ und „Hahneköppen“ bleiben auf jeden Fall erhalten.“
