Leserbrief zur Absage der Sinziger Kirmes

Hat Engagement und Brauchtum in Sinzig keinen Platz mehr?

11.08.2020 - 08:54

In einer beispiellosen Aktion hat die CDU Stadtratsfraktion Sinzig die weiteren Planungen zur Sinziger Kirmes gestoppt und entmündigt damit die Sinziger BürgerInnen in ihrer Entscheidung, ob sie auf ihre Kirmes gehen wollen oder nicht. Es trifft die Erwachsenen genauso wie die Jugendlichen und Kinder, die sich jedes Jahr auf die Kirmes freuen.

Die Pandemie hat unser Leben verändert und viele Menschen haben verstanden, dass wir auf absehbare Zeit nicht mehr so leben werden wie noch in 2019. Mit Kreativität und Fantasie hat sich unsere Gesellschaft eine neue Normalität geschaffen, trotz des weiter bestehenden Infektionsrisikos und ohne die Mitmenschen zu gefährden.

Diese Kreativität, Fantasie und die Verantwortung für unser gemeinschaftliches Leben hat vielen Menschen geholfen, in der Krise zu überleben. Mit dieser Kreativität, Fantasie und Verantwortung haben wir das Riesenrad und den Wein gefeiert, Gottesdienste und Chorgesang im Freien gestaltet, hUnternehmen unterstützt und gerettet und besonders stark betroffenen Mitmenschen eine Freude bereitet.

Mit Kreativität, Fantasie und Verantwortung für unser gemeinschaftliches Leben hat die Stadtverwaltung für die Sinziger BürgerInnen die Möglichkeit schaffen wollen, Kirmes zu feiern.

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat im eigenen Interesse und im Interesse der Mitmenschen Abstand, Hygiene und Alltagsmasken akzeptiert und respektiert. Auch heute noch. Dieses Engagement für unser Sinzig tritt die CDU Stadtratsfraktion Sinzig mit Füßen und es ist nicht das erste Mal, dass die CDU Stadtratsfraktion Sinzig gegen die Bürgerinteressen handelt.

Das ist schade für Sinzig und für unsere Gemeinschaft. Ich hätte mir gewünscht, dass wir SinzigerInnen selbst entscheiden dürfen, ob und wie wir unser Brauchtum pflegen.

Roland Janik, Sinzig

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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