Allgemeine Berichte | 02.12.2021, 09:42 Uhr

Dehoga-Präsident Gereon Haumann kritisiert die verschärften Zugangsregeln im Gastgewerbe ab Samstag

Haumann: „Unverhältnismäßig und nicht notwendig!“

Symbolbild. Foto: pixabay.com
410

Rheinland-Pfalz. Der Dehoga Rheinland-Pfalz kritisiert die von der Landesregierung Rheinland-Pfalz ab Samstag beabsichtigten verschärften Zugangsregeln in die gastgewerblichen Betriebe als unverhältnismäßig und nicht notwendig, da es kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen im Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz in den letzten 20 Monaten gegeben hat. Anders als in vielen anderen Lebensbereichen; egal ob öffentlich oder privat. Die Branche wird mit ihren rund 13.000 Betrieben einmal mehr völlig zu Unrecht in den Fokus der Corona-Beschränkungen genommen.

Die Beschränkung der Gäste auf Geimpfte und Genesene stellt bereits eine effektive Zugangsbeschränkung und damit eine erhebliche Minimierung der Ansteckungsgefahr dar und geht über das hinaus, was in den meisten anderen Lebensbereichen gilt. Wenn die politischen Entscheidungsträger nun eine zweite (negativer Test) und dritte Sicherung (Maske und Abstand) einbauen, dann ist das einerseits sehr ärgerlich und bedeutet für einzelne Betriebstypen (Café, Bistro, Kneipe) einen faktischen Lockdown, andererseits sichert Politik dadurch die Gastronomie und Hotellerie in Rheinland-Pfalz so sehr wie die

USA ihren Goldschatz in Fort Knox sichern. Das passt natürlich zur neuen Wirtschaftsstandortmarke des Landes „Rheinland-Pfalz.GOLD“. Und bedeutet, dass die gastgewerblichen Betriebe in Rheinland-Pfalz Gold wert sind und - mehr denn je – absolut sichere Begegnungsräume bieten.

Wer sich mit seinen „Liebsten“, mit Familie, mit Freunden und Bekannten treffen und begegnen will, kann das mit „Abstand am Sichersten in den „Fort Knox“- Betrieben für Gäste, der Gastronomie und Hotellerie in Rheinland-Pfalz. Jeder Gast, der sein Lieblingslokal und seine Lieblingsgastgeber auch im Sommer 2022 noch besuchen will, sollte daher gerade in den nächsten Wochen der Adventszeit, an Weihnachten, Silvester und Neujahr möglichst oft dort einkehren. Haumann: „Die von der Politik verordnete Dreifach-Sicherung ist sehr ärgerlich, trifft die völlig Falschen und sollte nicht durch Stornos noch größeren Schaden in unseren Betrieben anrichten! Jetzt erst recht mit Abstand in Sicherheit beste Genüsse aus Küche und Keller im Kreise der Liebsten genießen, sollte die Devise der nächsten Wochen sein. Unsere Betriebe waren und sind heute und in Zukunft absolut sichere Begegnungsräume. Wir sind nicht Ursache der Pandemie, sondern wichtiger Teil der Lösung!“

Der Dehoga Rheinland-Pfalz fordert von der Politik jetzt Klarheit und Planungssicherheit für den Rest des Jahres. Die neue Landesverordnung sollte daher bis mindestens 03.01.2022 gelten und keinesfalls vorher eine Verschärfung erfahren.

Zudem fordert der Dehoga die Politik in Bund und Land erneut auf, unverzüglich eine allgemeine Impfpflicht für alle Impffähigen einzuführen. Politik muss endlich den Mut aufbringen, die Ursache zu benennen und zu beheben. Bis dahin gilt Aufklären und Impfen, Impfen, Impfen!

Gereon Haumann. Foto: Foto: Andreas Scholer / tonimedia.de

Gereon Haumann. Foto: Foto: Andreas Scholer / tonimedia.de Foto: Foto: Andreas Scholer / tonimedi

Symbolbild. Foto: pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Markus Wolf (von links, Staatssekretär Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr), David Langner (Oberbürgermeister Stadt Koblenz), Ralf Hellrich (Hauptgeschäftsführer HWK Koblenz), Uwe Diederichs-Seidel (Lotsenstelle für alternative Antriebe RLP), die hier vor einer vollelektrischen Kehrmaschine der Stadt Koblenz stehen, gehörten zu den Rednern der Tagung in der Rhein-Mosel-Stadt.
1

Unternehmen und Kommunen streben zunehmend die Elektrifizierung ihrer Fuhrparks an, um umweltfreundlicher und wirtschaftlich tragfähig zu agieren. Bei einer Fachveranstaltung in Koblenz, organisiert vom Klimabeirat der Stadt Koblenz und weiteren Partnern, wurden diese Themen intensiv diskutiert. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Station „Riesenvogel-Nest“ (von links) Stadtmarketing-Chefin Julia Kloos-Wieland, Naturpark Rhein-Westerwald--Geschäftsführerin Irmgard Schröer, Naturpark-Vorsitzende Isabelle Fürstin zu Wied, Lena Höver (Sachbearbeiterin „Tourismus“ im Amt für Stadtmarketing) und Oberbürgermeister Jan Einig.
0

Wie klingt der Wald? Wie weit springen seine Tiere? Und welche Spuren haben die Römer hinterlassen? Auf dem neugestalteten Walderlebnisweg am Limes-Kastell lassen sich diese Fragen auf spielerische Weise erkunden. Mit Unterstützung des „Naturparks Rhein-Westerwald“ und des Landes Rheinland-Pfalz wurde aus dem bisherigen Waldlehrpfad auf dem Wanderweg NR2 eine abwechslungsreiche Entdeckertour. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Konfetti & Ahoi
Brunch-Anzeige
Karnevalsauftakt in Mülheim Kärlich
Weitere Artikel
Symbolbild.
0

Astrologische Vorschau für die KW 46: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 9. bis 15. November 2026 - Zwischen neuen Chancen und unerwarteten Herausforderungen

Die zweite Novemberwoche bringt Bewegung in den Alltag der zwölf Sternzeichen. Während sich in manchen Lebensbereichen neue Möglichkeiten eröffnen, können an anderer Stelle Spannungen und kleine Rückschläge für Unruhe sorgen. Besonders in der Liebe sind Offenheit und Geduld gefragt. Auch beruflich gilt es, Chancen zu erkennen, ohne vorschnell Entscheidungen zu treffen. Gesundheitlich rückt die Balance zwischen Aktivität und Erholung stärker in den Mittelpunkt.

Weiterlesen

Symbolbild
6161

A61 ab November mit Einschränkungen

Ab dem 09.11.: Einspurige A61 - Fahrzeit einplanen

Sinzig. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes plant umfangreiche Gehölzpflegearbeiten auf der A61 zwischen dem Autobahndreieck Sinzig und der Anschlussstelle Niederzissen in Richtung Koblenz/Ludwigshafen.

Weiterlesen

Symbolbild.
0

Der Hinweis eines Energieversorgers führte die Ermittler zur Cannabisplantage

Bad Breisig: Illegaler Cannabisanbau in ehemaliger Glasfabrik

Bad Breisig. In einem leerstehenden Industriegebäude im Bad Breisiger Gewerbegebiet „Goldene Meile“, der ehemaligen Glasfabrik, haben Ermittler eine professionell betriebene Cannabisplantage entdeckt. Die Kriminalinspektion Mayen führte die Durchsuchung am Mittwoch, 28. Oktober, durch. Das Polizeipräsidium Koblenz bestätigte den Einsatz.

Weiterlesen