Kreisverwaltung: Verspätungen und Unstimmigkeiten im ÖPNV bitte melden!
Heimatcheck: Bad Neuenahr: Bei Busverspätungen drohen Strafen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wer im Kreis Ahrweiler auf den Bus angewiesen ist, braucht manchmal eines: Geduld. Ein Leser schildert gegenüber BLICK aktuell, eine Situation, die Pendler, Schüler und Senioren nur zu gut kennen: Busse, die deutlich vor der Zeit an der Haltestelle abfahren, überhaupt nicht erscheinen oder so massiv verspätet sind, sodass der Anschluss verpasst wird. Für Betroffene bedeutet das geplatzte Termine und lange Wartezeiten. Gerade an der Haltestelle am Krankenhaus in Bad Neuenahr soll es regelmäßig zu Verspätungen kommen. Doch wie ist es um den Busverkehr im Kreis wirklich bestellt? Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat Antworten auf drängende Fragen.
Auf die Anfrage von BLICK aktuell, wie die Kreisverwaltung die geschilderten Probleme einschätzt, verweist diese zunächst darauf, dass sich pauschale Aussagen zur Pünktlichkeit kaum treffen ließen. Witterungssituationen und schwankendes Verkehrsaufkommen könnten zu Abweichungen führen, die im Alltag nicht zu vermeiden seien. Offiziell gilt die Abfahrt eines Linienbusses bis zu fünf Minuten nach der angegebenen Zeit noch als pünktlich. Wird diese Grenze überschritten oder fährt der Bus zu früh ab, drohen dem Verkehrsunternehmen Vertragsstrafen, die nach der Höhe der Verspätung gestaffelt. Auffällig ist jedoch, dass der Kreis bislang keinerlei Beschwerden zu den genannten Abfahrtsproblemen an der Haltestelle „Krankenhaus“ Bad Neuenahr-Ahrweiler erhalten habe. Für Fahrgäste bedeutet dies: Nur wenn Missstände offiziell gemeldet werden, kann der Kreis tätig werden.
Kreis steuert den Preis nicht
Auch bei der Preisgestaltung hagelt es Kritik. Ein Einzelfahrschein für die Strecke vom Peter-Joerres-Gymnasium zur Bachemer Brücke soll 4,00 Euro kosten. Ein Betrag, der bei vielen für Kopfschütteln sorgt. Die Kreisverwaltung macht jedoch klar, dass sie auf die Tarifhöhe keinen Einfluss hat. Im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) gilt ein gesetzlich verankertes Indexverfahren, das die Kostenentwicklung der Verkehrsunternehmen widerspiegelt. Diese Tarife müssen vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz genehmigt werden, der streng auf die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen achtet. Preissteigerungen resultieren unter anderem aus bundesweiten Indizes wie dem Arbeitskostenindex des Statistischen Bundesamtes sowie landesspezifischen Faktoren wie dem Rheinland-Pfalz-Index. Der Kreis Ahrweiler steuert die Preisgestaltung somit nicht.
Mitmachen beim Heimatcheck
Mit der Serie Heimatcheck möchte BLICK aktuell genau solche Anliegen aufgreifen: Bürger können ihre Sorgen und Probleme in der Heimatstadt schildern, die Redaktion recherchiert und berichtet über die Reaktionen von Verwaltung und Behörden. Auf diese Weise sollen kleine Ärgernisse und große Herausforderungen gleichermaßen Gehör finden.Schickt uns einfach eine E-Mail an heimatcheck@kruppverlag.de und schreibt uns, wo die Lage vor Ort verbessert werden muss. Wir sammeln eure Ideen und Hinweise, schauen genau hin, haken bei den Verantwortlichen nach und geben euch mit unserer Berichterstattung eine Stimme. ROB
Artikel melden
Ahrtal: Schwierigkeiten beim Wiederaufbau der Radwege
- K. Schmidt: "Hier wird es aber noch viele Behörden-Abstimmungen geben müssen." - und kein Mensch bzw. Politiker merkt, wieviel Schwachsinn in diesem Satz steckt, wie sehr dieser Umstand den Wiederaufbau lähmt und...
„Geduld ist aufgebraucht“: Stillstand bei L 74-Sanierung sorgt für Frust
- Stefan Paul : Unfassbar. Ebenfalls aus Bürger Reihen werden nun weitere Eskalationen erfolgen. Die Untätigkeit der Behörden ist untragbar und kann nicht länger hingenommen werden. Ich kann ihnen get. 100 Bilder der desolaten Straße senden.
FDP fordert Abschaffung der Baumschutzsatzung – Baumschutz Ja, Bürokratie Nein
- Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, kann man in aktueller Sache in Neuwied sehen. Hier wurden im Rahmen einer Schulhofumgestaltung 3 nachweislich verkehrssichere gesunde 100 Jahre alte...
- Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
Warnung vor Trickbetrügern: Polizei gibt wichtige Sicherheitstipps
07.03.: Betrüger in Troisdorf geben sich als Polizisten aus: Seniorin um Gold und Schmuck bestohlen
Troisdorf. Am Samstagvormittag, den 7. März, ereignete sich in Troisdorf ein Betrugsfall, bei dem sich bislang unbekannte Täter als Polizeibeamte ausgaben und eine Seniorin um ihren Schmuck und Goldbarren im Gesamtwert von etwa 8.000 Euro betrogen. Gegen 11:30 Uhr erhielt die ältere Dame einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist vorstellte. Dieser informierte sie darüber, dass ein mutmaßlicher...
Weiterlesen
Wormerdorfer Schützen in Topform
Bogensport der Spitzenklasse
Wormersdorf. Die European Indoor Archery Championships 2026 fanden vom 2. bis zum 6. März in Waterford, Irland, statt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche talentierte Bogenschützen zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr wurde Doris Palm zur Europameisterin gekürt, während Herbert Herschen einen bemerkenswerten dritten Platz erreichte.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Osterschießen für Groß und Klein in Niederbachem
Niederbachem. Am Mittwoch vor Ostern, also am 01.04.2026, richten die Niederbachemer Sebastianus-Schützen wieder ihr traditionelles Ostereierschießen aus. Auch die „Osterhasiade“ für Kinder unter zwölf Jahren wird wieder angeboten. Beginn ist um 17:00 Uhr im Schützenhaus auf der Sebastianushöhe.
Weiterlesen
