Treppenkonzert an Pfingstmontag in Niederdrees
Heitere Klänge lockten Zuhörer an
Rheinbach-Niederdrees. Ein Akkordeon hat Monika Thelen, pensionierte Realschullehrerin aus Oberaußem, derzeit immer im Gepäck, um spontan Menschen, z. B. in den Anlagen vor Seniorenheimen, mit ihrer Musik zu erfreuen.
So auch am Pfingstmontag anlässlich eines Besuches bei ihrer früheren Kollegin Hedi Zensen in Niederdrees.
Hier ist sie bereits als „Moni mit d’r Quetsch“ gut bekannt durch ihr Musizieren beim Seniorenkarneval.
Flugs wurden Sonnenschirm und Stuhl auf der Plattform des Treppenaufgangs zur Antoniuskirche aufgebaut, und um 15 Uhr legte Monika Thelen los mit der „Ode an die Freude“, die jedes Konzert in Coronazeiten einleitet. Angelockt von den Tönen, die sich vom Dorfplatz aus schnell im kleinen Niederdrees verbreiteten, kamen Spaziergänger vorbei, Anwohner aus ihren Häusern, und Fahrradfahrer unterbrachen ihre Tour, um zu verweilen, zuzuhören und sich an einem breit gefächerten Repertoire von bekannten Volksliedern, Märschen und Operettenstücken zu erfreuen.
Besonders hervorzuheben sei die geschulte Stimme des Niederdreesers Helmut Müller vom Männergesangverein, der die „Caprifischer“ beeindruckend intonierte. Ortsvorsteher Holger Klöß wagte mit Carla Warnecke sogar einen Tanz auf dem Dorfplatz. Natürlich wurden alle geltenden Coronavorschriften eingehalten. Sogar ein Päckchen mit Mund-Nasenschutzen stand bereit. Nach etwa einer Stunde beendete Monika Thelen ihr Treppenkonzert mit der Wiederholung des Eingangsliedes, erntete Standing Ovations, und Holger Klöß bedankte sich für diesen Moment der Freude in einer eher weniger freudvollen Zeit.
Monika Thelen beim Musizieren.
Vor der Kulise der Antoniuskirche fand das Treppenkonzert statt.
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