Allgemeine Berichte | 27.05.2025

Benefizkonzert zur Erhaltung der Johanniskirche Lahnstein

Heiterer Konzertabend mit Landespolizeiorchester

V.r.n.l.: Schirmherr Inspekteur der Polizei Friedel Durben, Rhein-Lahn-Nixe Sarah I., Oberbürgermeister Lennart Siefert, Prof. Dr. Ralf Geis (Vorsitzender des Förderkreises).Fotos: Johannes Blatt/Förderkreis Johanniskirche Lahnstein e.V.

Lahnstein. Die traditionellen Benefizkonzerte des Förderkreises Johanniskirche lassen immer wieder zahlreiche Besucher den Weg in die spätromanische Basilika am Rhein-Lahn-Eck finden, um einen Beitrag zum Erhalt der Johanniskirche zu leisten. Wer sich an dem sonnigen Mai-Abend zum Konzert des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz aufgemacht hatte, konnte bestaufgelegte Ensembles erleben. Schirmherr war der Inspekteur der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben. Ein unterhaltsames Programm stand bevor.

Schon die ersten Klänge des Holzbläserquintetts der Musikerinnen und Musiker des Landespolizeiorchesters machten deutlich, was die Musikfreunde in der gefüllten Johanniskirche erwartete: Kammermusik vom Feinsten. Die drei Sätze des Bläserquintetts des 1770 in Prag geborenen Komponisten Anton Reicha erfüllten die Johanniskirche mit gleichermaßen einfühlsamen wie kraftvollen Klängen. Besonders beeindruckend die solistischen Passagen der Flötistin Alice Brie.

Das sich anschließende Blechbläserensemble beeindruckte mit Georg Friedrich Händels Suite in D-Dur. „On my own“ aus Les Misérables, einem französischen Musical von Claude-Michel Schönberg, war einem Solisten vorbehalten. Reinhard Westpfahl am Horn intonierte das bekannte Stück in hervorragender Weise, dezent begleitet von seinen Kollegen.

Mit dem Marsch der Ameisen von Vaclav Smetacek übernahm wieder das Holzbläserquintett unter der Leistung des Fagottisten Bernd Schneider das Programm. Das klassisch besetzte Quintett mit Flöte, Oboe, Horn, Klarinette und Fagott entfaltete in der beeindruckenden Akustik der Johanniskirche verzaubernde Klangvariationen, die das Publikum mitrissen. Eigentlich konnte da nicht viel mehr kommen. Aber: Mit Flores de México von Juventino Rosas und Olé Guapa von Arie Maasland erklangen zwei Tangos, welche die Bandbreite dieses Genres hörbar machten.

Als wäre es abgesprochen gewesen – was es aber nicht war – begann das Blechbläserquintett um Trompeter Markus Privat die Darbietungen des letzten Konzertblockes wiederum mit einem Tango, dem Libertango des Argentiniers Astor Piazzolla. Und weil es so schön war, durfte auch ein ebensolcher Tanz des spanischen Komponisten Isaac Albeniz nicht fehlen. Beides meisterlich vorgetragen und harmonisch perfekt umgesetzt. Den Abschluss bildete gehobene Tanzmusik mit Weltrang, als „El Relicario“ von José Padilla erklang, einer der berühmtesten Paso Dobles: Feurig, melodiös und mit spanischer Anmutung.

Die Polizeimusiker konnten sich des aufrichtigen Dankes ihres Publikums, das ihm lang anhaltenden Applaus bei stehenden Ovationen für dieses Konzert spendete, versichert sein. „Bitte kommen Sie wieder“, riefen ihnen die Verantwortlichen des Förderkreises Johanniskirche Lahnstein e.V. zu, die sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit in Form eines Glases – wie könnte es für die Johanniskirche anders sein –„Johannisbeer-Gelee“ zusammen mit Pfarrer Armin Sturm und dem Schirmherr des Konzertes Inspekteur Friedel Durben bei den Künstlerinnen und Künstlern des Abends sehr herzlich bedankten.

Das Blechbläserensemble beeindruckte mit Georg Friedrich Händels Suite in D-Dur.

Das Blechbläserensemble beeindruckte mit Georg Friedrich Händels Suite in D-Dur.

V.r.n.l.: Schirmherr Inspekteur der Polizei Friedel Durben, Rhein-Lahn-Nixe Sarah I., Oberbürgermeister Lennart Siefert, Prof. Dr. Ralf Geis (Vorsitzender des Förderkreises). Fotos: Johannes Blatt/Förderkreis Johanniskirche Lahnstein e.V.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Anzeige "Rund ums Haus"
Outdoormöbel
10 Jahre NOWI
Stellenanzeige
Nachruf Karl-Heinz Knops
Anzeige KW 18
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Empfohlene Artikel
Der Baum der Adenbachhut mit der St. Laurentius Kirche im Hintergrund. Fotos: DU
21

Ahrweiler/Kreis Ahrweiler. Wenn sich der April seinem Ende zuneigt und der Mai in den Startlöchern steht, wird in zahlreichen Orten des Kreises Ahrweiler das althergebrachte Mai-Brauchtum zelebriert. Fester Bestandteil dieser Traditionen ist das Aufstellen eines bunt geschmückten Maibaums, der hoch über dem jeweiligen Ort thront. So etwas wie die „Maibaum-Hauptstadt“ ist zweifellos Ahrweiler, wo gleich vier Exemplare der vier Huten Ahrhut, Niederhut, Adenbachhut und Oberhut die Stadt verzieren.

Weiterlesen

Zum 33. Mal durfte das Organisationsteam von St. Peter zusammen mit Diakon Andreas Schlösser zahlreiche Bikerinnen und Biker bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Foto: privat
25

Andernach. Zum 33. Mal durfte das Organisationsteam von St. Peter zusammen mit Diakon Andreas Schlösser zahlreiche Bikerinnen und Biker bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Bereits ab 9:00 Uhr morgens füllte sich der Platz rund um die Kirche St. Peter mit einer beeindruckenden Vielzahl an Motorrädern und ihren Fahrerinnen und Fahrern.

Weiterlesen

10

Andernach. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach feiert wie in jedem Jahr am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, um 11 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst in der Christuskirche. „Fremd sein, Freund sein, einig sein“ ist das Thema. Wie werden sich die Beziehungen unter den Kirchen verändern, wenn sie anerkennen, dass die Verschiedenheit der Gaben nicht ein Grund der Gegensätze und...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
7

Vier neue Windräder werden in der Gemeinde Sarmersbach gebaut und betrieben

Für mehr Ökostrom: SGD Nord genehmigt neue Windräder im Kreis Vulkaneifel

Vulkaneifel. Nach umfassender Prüfung des Antrags hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun grünes Licht gegeben: Die „wpd Windpark Sarmersbach Repowering GmbH & Co. KG“ darf auf dem Gebiet der Gemeinde Sarmersbach im Kreis Vulkaneifel vier neue Windenergieanlagen bauen und betreiben. Die fünf bestehenden Anlagen sollen zurückgebaut werden. Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden 27 Fachstellen befragt.

Weiterlesen

Eine Offroad-Nutzung ist nur auf ausgewiesenen Flächen oder mit Genehmigung erlaubt.
35

Tipps vom ADAC Verkehrsexperten Christian Schmidt zum sicheren Umgang mit Quads

ADAC Tipp: Sicher unterwegs mit dem Quad

Quads erfreuen sich gerade im Sommer großer Beliebtheit, sowohl im Freizeitbereich als auch im Straßenverkehr. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken: Insbesondere bei Fahrfehlern oder mangelnder Erfahrung kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Weiterlesen

Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Werksverkauf Anhausen
Dachdecker (m/w/d)
Minijob
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Maikirmes Franken
Azubispots Bad Neuenahr 2026
10 Jahre NoWi Bau
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Media-Auftrag 2026/27
Aktionstage 5.-7. Mai
Zukunft trifft Tradition KW 18
Door To Door Anzeige
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Betriebsferien Mai 2026
Stellenanzeige Servicekräfte