Jahrgang 1936/37 Mülheim startete zum jährlichen Tagesausflug
Herbstliche Fahrt an die Saar
Mülheim. Der Jahrgang 1936/37 Mülheim nebst Freundeskreis startete vor Kurzem zu seinem jährlichen Tagesausflug. Infolge einiger kurzfristiger Absagen war der Bus diesmal nicht voll besetzt. Pünktlich ging es ab der Rheinlandhalle los. Als in Ochtendung die letzten Mitfahrer eingeladen waren, ging es gleich auf die Autobahn Richtung Mettlach an der Saar. Wie in diesem Sommer so üblich, ließ bereits die dunkle Bewölkung nichts Gutes erahnen, aber es blieb wenigstens trocken.
Unterwegs wurde nach der Begrüßung durch den Chef eine kleine Vorschau auf die Fahrt, bestehend aus Bildern aus dem Internet, gezeigt, sowie eine Vorschau auf die geplante Fünf-Tages-Fahrt vom 4. bis 8. September in das Altmühltal.
Mettlach wurde pünktlich erreicht und die Gruppe begab sich in die Ausstellung von Villeroy und Boch. Hier konnten die Erzeugnisse dieser Weltfirma bewundert und auch ein Film darüber angeschaut werden.
Danach brachte der Bus die Gesellschaft in die nahegelegene Abtei-Brauerei, wo sich alle bei einem guten Abtei-Bier mit einem Mittagessen stärken konnten. Anschließend ging es nach Saarburg, wo eine Fahrt mit der Bimmelbahn gebucht war.
Die schwarzen „Sommerwolken“ wurden immer dunkler und während der Fahrt ging ein kräftiger Regenguss herunter, sodass selbst im seitlich offenen Bähnchen die Schirme geöffnet werden mussten. Eigentlich wäre noch etwas Zeit in der gemütlichen Altstadt vorgesehen gewesen, aber das Wetter machte es unmöglich. Nicht einmal der schöne Wasserfall mitten in der Stadt konnte besucht werden, lediglich der Chef machte eilig einige Bilder, wodurch er der Gruppe für kurze Zeit abhanden gekommen war.
Die Fahrt ging weiter zum Kloster Machern bei Bernkastel-Kues. Durch den verkürzten Aufenthalt in Saarburg traf die Gruppe bereits etwas früher dort ein, konnte aber auch hier die reichlich vorhandenen Freiplätze nicht nutzen, sondern begab sich in trockene Gefilde. Während des Abendessens besserte sich zwar das Wetter und sogar die Sonne war zu sehen, aber für ein sommerliches Sonnenbad reichte es auch hier nicht. Trotz dieser Wetterkapriolen waren eigentlich nur frohe Minen zu sehen, im Bus wurde dann auch mittels Heizung für eine angenehme Temperatur gesorgt.
Die Vorschau für die vorgesehene Tages- und Mehrtagesfahrt 2017 brachte dann auch noch etwas Abwechslung. Tapfer wurde die herbstliche Sommerfahrt gegen 21 Uhr im Heimatort abschlossen, sodass auch noch das Fußball-Länderspiel gegen Polen im Fernsehen angeschaut werden konnte. Die Gesellschaft hofft auf mehr Glück mit dem Wetter, wenn es im September auf die nächste Fahrt geht.
