Plääde Spökesköpp 2002
Hexenball und Karnevalistischer Frühschoppen
Plaidt. Mit dem 15. Hexenball setzten die Plääde Spökeskopp die 2003 begonnene Partyveranstaltung für junge und jung gebliebene Karnevalsjecken fort. Haus-DJ Locko sorgte in der gut gefüllten Festhalle an der Noldensmühle für tolle Partystimmung und leitete damit ein tolles Karnevalswochenende für die Spökesköpp ein.
Zum achten Mal hatten die Plääde Spökeskopp zum Karnevalistischen Frühschoppen am Rosenmontag eingeladen und ihre Gäste erlebten ein tolles Programm, das selbst bei erfahrenen Erzkarnevalisten Begeisterungsstürme auslöste.
Gleich zum Auftakt brachten das Plaidter Prinzenpaar mit Gefolge das Publikum in Stimmung und heizte der fröhlichen Narrenschar in der farbenfroh geschmückten Narhalla ordentlich ein. Präsident Marko gab in seinem anschließenden Prolog zu, dass er auch bei der achten Ausgabe immer noch nervös sei und stimmte die närrische Gemeinde auf einen tollen Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Programm ein, das kein Auge trocken lassen sollte.
Erstes Highlight war der stimmungsvolle Auftritt der „Baustelle Rot-Weiß“, mit der die Spökesköpp zeigen wollten, welche wichtige Rolle der Musikzug Rot-Weiß Plaidt allgemein und für die Spökesköpp gerade im Karneval spielt. Im Anschluss plauderte der närrische Sachverständige der Spökesköpp, Ex-Prinz Manni I., aus dem Nähkästchen und ließ fast keines der Vorstandsmitglieder ungeschoren davonkommen. Unter anderem verriet er, dass ein Beamter aus dem Vorstand seinen Goldfisch in die Zoohandlung zurück gebracht habe, da dieser zu viel Hektik ins Büro bringe. Die anstrengenden Auftritte eines Tanzmariechens, das viel lieber Prinzessin wäre, zeigten Jana und Sebastian mit einem begeisternden Paartanz, der auch bisher verborgene Talente in den Reihen der Spökesköpp zu Tage brachte. Danach las Nicolas Laux aus Nickenich einige Kapitel aus seinen Memoiren und konnte sein Publikum mit gekonntem Wortwitz und hintersinnigen Pointen begeistern.
Nach der Pause versetzten die Perlche vom Nettestrand das närrische Publikum mit Partyhits in Urlaubsstimmung und ließen Erinnerungen an Mallorca aufkommen.
Ein Plaidter Amateurkoch erzählte anschließend von seinen Erlebnissen in der heimischen Küche und wie man einen Paniermehlsarm bekommen kann, wenn man drei Tage alte Brötchen reibt und die zwei Nächte auch durch reibt. Nach den „Drei Hainis“, die nach neuen Liedern natürlich nicht ohne den Gassenhauer „De Weiße Hai“ die Bühne verlassen durften, erzählte der Märchenonkel noch das Märchen von „Schneewittchen und den sieben Zwergen“, wenn es sich in Plaidt zugetragen hätte. Bei diesem Vortrag blieb kein Auge trocken, zumal er erneut mit viel Lokalkolorit versehen war und vom Märchenonkel Kurt auf einzigartige Weise vorgetragen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass auch die sieben Zwerge gelegentlich an Personalmangel leiden und durch Aushilfszwerg Lars aus Wuppertal verstärkt wurden.
Vor dem großen Finale erlebten die Gäste noch einen flott inszenierten Knietanz des Vorstandes, ehe der gesamte Festsaal gemeinsam mit allen Aktiven auf der Bühne in das Schlusslied einstimmte und damit eine gelungene Sitzung abrundete.
