Rheinbach-Meckenheimer Tafel e.V.
Hilfe für die Helfer
Faßbender-Stiftung spendete erneut in Meckenheim – Rheinbach-Meckenheimer Tafel erhält neues Fahrzeug
Meckenheim.. Groß war die Freude bei Dr. Uwe Petersen von der Rheinbach-Meckenheimer Tafel, als dieser aus der Hand von Paul und Margit Faßbender den Schlüssel für einen neuen Caddy übernehmen konnten. Ebenfalls mit vor Ort waren für die Stadt Meckenheim die stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Wiens sowie Rheinbachs Stadtchef Stefan Raetz und die Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager. Die Politikerin wies darauf hin, dass die Tafel eine wichtige soziale Funktion in den Städten erfüllen und man mit großer Hochachtung „Danke“ an die Spender sagen müsse. Dieser Dank war auch das Thema von Heidi Wiens und Stefan Raetz, welche beide vor allem auch die vielen ehrenamtlichen Helfer in den Mittelpunkt stellten, ohne welche die Arbeit der Tafel gar nicht zu stemmen sei. Stefan Raetz nutzte die Gelegenheit, auch dazu aufzufordern, sich ehrenamtlich zu engagieren und in die Gesellschaft einzubringen. Das Ehepaar Paul und Margret Faßbender stiftet der Rheinbach-Meckenheimer Tafel einen „nigelnagelneuen“ Caddy. Damit macht das Ehepaar Faßbender ein weiteres Mal deutlich, welche Bedeutung es dem ehrenamtlichen Engagement von Vereinen für sozial Bedürftige in unserer Gesellschaft beimisst. Der neue Caddy ersetzt einen inzwischen „in die Jahre gekommenen“ Caddy. Der Vorsitzende der Rheinbach-Meckenheimer Tafel e.V., Dr. Uwe Petersen, bedankte sich bei dem Ehepaar Faßbender für die großzügige und großartige Unterstützung. „Fahrzeuge sind das entscheidende Bindeglied, um Lebensmittel von den Spendern zu den Bedürftigen zu bringen. Denn die Lebensmittelspenden müssen an fünf Tagen in der Woche von Großspendern, Discountern, Supermärkten, Obst- und Gemüseläden und Obstbauern abgeholt werden.“ Die Rheinbach-Meckenheimer Tafel ist ein gemeinnütziger Verein und versorgt Bedürftige in den Städten Rheinbach und Meckenheim einschließlich den zugehörigen Ortschaften mit Lebensmitteln und Gegenständen des unmittelbaren persönlichen Bedarfs. Das Angebot der Tafel ist grundsätzlich an alle Bedürftigen in den Städten Rheinbach und Meckenheim gerichtet, ohne Unterscheidung nach Herkunft, Geschlecht oder religiöser Zugehörigkeit. Einen Anspruch gibt es jedoch nicht; bei Kapazitätsengpässen wird eine Warteliste geführt.
Eine besondere Herausforderung, der sich die Tafel seit dem vorigen Jahr stellen muss, ist der erhebliche Anstieg der Anzahl der Bedürftigen als Folge des Zuzugs von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Seit Juni 2016 hat die Tafel in Rheinbach wegen des großen Andrangs von Bedürftigen einen zweiten Ausgabetag eingerichtet. Inzwischen werden an jeweils zwei Tagen in der Woche in Rheinbach und in Meckenheim wöchentlich frische Lebensmittel und zusätzlich ein Mal im Monat haltbare Lebensmittel und Konserven an etwa 835 Bedürftige verteilt. Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind etwa 35 ehrenamtliche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Zeitkontingenten im Einsatz. Ein Engpass ist dabei der Fahrdienst; für diesen Aufgabenbereich wären deshalb weitere Helferinnen und Helfer besonders willkommen. Besonders erfreut ist die Tafel, dass zu der Fahrzeugübergabe auch Vertreter der Städte Rheinbach und Meckenheim gekommen sind. Die Tafel freut sich hierüber ganz besonders auch deshalb, weil damit die Wertschätzung der politisch Verantwortlichen für die Arbeit der Tafeln unterstrichen wird.
STF
