Allgemeine Berichte | 10.06.2016, 13:30 Uhr

Helferinnen und Helfer stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung

Hilfeleistung bei Unwetterkatastrophen

Hochwasser in Mayen, die Nette überflutet Straßen und Keller.Andreas Walz
104

Andernach. In vielen Regionen Deutschlands herrscht in diesen Tagen Katastrophenalarm. Sintflutartige Regengüsse, taubeneigroße Hagelkörner und dazu starke Windböen verwandeln ansonsten beschauliche Bäche in reißende Ströme, Autos und Ortschaften werden unter Schlammmassen begraben. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen in unserem Land ist riesengroß. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für diese Solidarität“, richtet sich Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, an alle Helfenden, die unermüdlich im Einsatz sind. Die freiwilligen und hauptberuflichen Helferinnen und Helfer bauen Dämme, retten Menschen vor den Wassermassen und befreien nach der Katastrophe die Straßen und Häuser von Schlamm und angespültem Unrat. „Dieser Einsatz ist nicht ungefährlich, deshalb ist es gut, dass dieser Personenkreis unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht“, sagt Manfred Breitbach. Der Versicherungsschutz gilt für all diejenigen, die im Interesse der Allgemeinheit tätig sind. Das betrifft: hauptamtlich Beschäftigte wie Sanitäter, Polizisten oder Ärzte, ehrenamtlich Tätige im Hilfswesen und im Zivilschutz, Menschen die ehrenamtlich tätig sind im Dienst von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen öffentlich-rechtlichen Institutionen, alle Personen die bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten oder einen anderen aus erheblicher Gefahr für seine Gesundheit retten, Freiwillige die im konkreten Auftrag einer Kommune mit anpacken. Erleidet eine Helferin oder ein Helfer beim Einsatz einen Unfall, ist hier entweder die Unfallkasse des Bundes oder die des jeweiligen Bundeslandes zuständig, in dem der Einsatz stattfindet. Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung umfassen, je nach Schwere der Verletzung, die akute Heilbehandlung, die berufliche und soziale Rehabilitation und bei Bedarf auch die finanzielle Absicherung.

Hageleinbruch in Mendig in der Thürer Straße und Niederstraße.

Hageleinbruch in Mendig in der Thürer Straße und Niederstraße. Foto: Andreas Walz

Hochwasser in Mayen, die Nette überflutet Straßen und Keller.Fotos: Andreas Walz Foto: Andreas Walz

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Daueranzeige 2026
Dauerauftrag Imageanzeige
Rund ums Haus
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige "Der nächste Sommer kann kommen"
Titel
Empfohlene Artikel
Die kleine Sophie kurz nach der Geburt. Foto: Bunter Kreis
162

Region. Als Sophie in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt kommt, ist sie schwer krank. Ihre Eltern müssen sich darauf einstellen, dass ihre Tochter vielleicht nicht überleben wird. Doch Sophie kämpft sich zurück ins Leben. Zum Welt-Frühgeborenen-Tag erzählt ihre Mutter Janina von einer Schwangerschaft voller Ungewissheit, einem Moment, der alles veränderet und dem langen Weg zurück in einen Alltag, in dem Hoffnung wieder Platz findet.

Weiterlesen

Die B267 in Rech. Foto:ROB
193

Ahrtal. Das Projektbüro Wiederaufbau Ahrtal des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz mit Sitz in Sinzig lässt an zwei Tagen im Zeitraum der Kalenderwochen 44 bis 46 Luftaufnahmen im Bereich der Mittelahr erstellen. Ziel ist es, den aktuellen Bestand entlang der B 267 sowie eines Teilabschnitts der B 257 im Bereich Kreuzberg zu dokumentieren. Die Aufnahmen dienen als Grundlage für die Planung und Umsetzung der Wiederaufbauprojekte.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
3102

Astrologische Vorschau für die KW XX: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 19. bis 25. Oktober – zwischen Herzensangelegenheiten und neuen Chancen

Die Woche vom 19. bis 25. Oktober 2026 bringt Bewegung in festgefahrene Situationen, überraschende Erkenntnisse und die eine oder andere Herausforderung. Während sich in der Liebe neue Türen öffnen können, verlangen berufliche Aufgaben nach Geduld, Weitblick und einer guten Portion Durchhaltevermögen. Auch die Gesundheit verdient besondere Aufmerksamkeit: Wer zu viel auf einmal erledigen möchte, könnte schneller an die eigenen Grenzen stoßen.

Weiterlesen

Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
680

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen