-Anzeige- 17. HofArt mit beeindruckenden Arbeiten aus diversen Werkstoffen
Historisch gewachsene Substanz verbindet sich mit der Kreativität moderner Künstler
Vom 24. bis 26. August in der Hofanlage Kemp, Holzemer Str. 4 in Wachtberg-Villip
Wachtberg-Villip. Die Ausstellung von Kunst und Kunsthandwerk in der historischen Hofanlage von Bärbel und Josef Kemp in Wachtberg-Villip, die sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf in der Region und darüber hinaus erworben hat, wird auch dieses Mal eine inspirierende und zugleich familiäre Zusammenkunft von Künstlern der verschiedenen Kunstrichtungen sein.
In der authentischen ländlichen Atmosphäre präsentieren 11 Künstler und Kunsthandwerker ihre schönsten Exponate. Sie freuen sich über offene und ausführliche Gespräch mit jedem, der sich für ihre Werke interessiert.
In der fränkischen Vierflügelanlage kann man so an drei Tagen Kunst und Handwerk sinnlich wahrnehmen und erleben. Historisch gewachsene Substanz geht eine enge Verbindung ein mit dem, was Menschen von heute in all ihrer Kreativität produzieren können.
Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 24. August um 19 Uhr von der Vorsitzenden der Gedok Bonn, Dr. Clotilde Lafont-König. Anschließend unterhalten Musiker der Doktor Jazz Ambulanz die Ausstellungsbesucher mit Hot-Jazz. Das weitere Programm sieht vor: Samstag, 25. August, 14 bis 19 Uhr sowie Sonntag, 26. August, 11 bis 18 Uhr: Ausstellung; Sonntag, 26. August, 11.30 Uhr Musik mit BroMo – Brother Movement. „BroMo“ sind Dennis und Marvin Ledermann, sie präsenteren eigene und gecoverte Songs.
Aussteller der 17. HofArt:
Klaus Ackermann (Wachtberg) – Fotografie: Er fotografiert meist analog im Mittelformat. Seine Philosophie: Im Kleinen und Unbemerkten das Große sehen - Wunder finden und wiederfinden. Gerade das langsame und bewusste Fotografieren, das Entdecken von für den ersten und schnellen Blick Verborgenem hilft ihm zu entschleunigen.
Wieland Borchardt (Bonn) – Gedichte und Buchkunst: Wieland Borchardt präsentiert Gedichte, exquisit gebunden und in schönen Kalligraphien. Ein neues, synergetisches Vorhaben mit dem Fotografen Klaus Ackermann steht an: Sein Gedichtszyklus „Mikrokosmos, Makrokosmos“ wird von Ackermann fotografisch begleitet.
John Gerard (Rheinbach) – Paperworks: Sie zeigt Arbeiten aus handgeschöpftem Papier. In Michigan USA geboren, stellt er seit 1987 Künstlerbücher her, wobei alle Bücher Variationen der vielfältigen Möglichkeiten künstlerischen Ausdrucks mit dem Medium Papier sind. Das was früher lediglich Beschreibstoff war, wird mit Gerard zu Ausdrucksträger. In seinen Büchern und Leporellos erreicht Gerard die Trennung von Papier und Inhalt aufzuheben. Papier ist nicht immer Träger eines Bildes, sondern kann das Bild selbst sein. Er zeigt seine neuen Werke.
Annegret Goebels (Bonn) – Skulpturen und Wandobjekte: Als Bildhauerin interessieren sie die unterschiedlichen Formsprachen archaischer sowie moderner Kulturen. Sie versucht einzelne, für sie wichtige Aspekte zu interpretieren, herauszulösen und in einen anderen Zusammenhang zu bringen.
Michael Heinrichsdorff (Köln) – Fundsachen: Er amüsiert mit seinen „fundsachen“ genannten Objekten aus Schrott und Fundstücken, wie ein Kerzenständer aus alten Fahrradketten, eine minimalistische Krippe aus rostigen Gartengeräten und einem Schusterleisten.
Josef Kemp (Wachtberg) – Drechselarbeiten: Atelier und Werkstatt des Gastgebers und befinden sich direkt auf der Hofanlage. So bekommt der Besucher unmittelbare Einblicke des Entstehungsprozesses der filigranen und kunstvollen Holzschalen und Objekte des Drechslers. Das Naturprodukt Baum handwerklich verfeinert zur Kunst ist sein Motto.
Erika Klette (Köln) – Hutdesign: Erika Klette, Modistin ist gar nicht aus der Zeit gefallen, denn Hüte sind wieder im Kommen. Sie zieht wunderbare Filzhüte und Fascinater und ist unter anderem in dem Hutfachgeschäft „Cappelleria“ am Neumarkt in Köln vertreten.
Beate Meffert-Schmengler (Mekenheim) – Skulpturen und Drucke: Die Bildhauerin aus Meckenheim stellt neue Arbeiten in Bronze und zum Thema „der innere Blick“ - Arbeiten aus Fundstücken mit Vergoldung und Alabasterwerke aus. Ihre aus dem Druck entwickelten Stelen sind ihre kleinen Extras für den Schreibtisch eine wertvolle kleine Geschenkidee - neu dabei „Beethoven, ein Genie aus Bonn“.
Karen Meunier (Grafschaft) – Tierzeichnungen: Die Grafikerin aus der Grafschaft zeigt realistische Tierzeichnungen in Mischtechnik mit Pastellkreide, Bleistift und Kohle - Grafikdesign, das bedeutet für sie: Kreatives Schaffen, die Liebe zur Kunst und die Freude am Umgang mit Farben und Formen in sinnvoll-ästhetischer Weise. Es ist eine Verbindung von Ästhetik, Emotionalität und technischer Qualität. Wenn diese Verbindung gelingt und man hält nach getaner Arbeit eine Visitenkarte mit einem individuell passenden Logo, eine visuell ansprechende und aussagekräftige Drucksache oder ein Buch mit gelungenen Illustrationen in der Hand, dann macht Grafikdesign glücklich.
Frank Schillo (Köln) – Keramik: In seinem Atelier fertigt er Kleinserien von Gebrauchsgeschirr, kleine und große Gefäßunikate – Becher, Schalen und Vasen. In den letzten Jahren hat er sich immer mehr vom Gefäß zur „freien Form“ bewegt und es entstehen inzwischen reine Plastiken - auch für den Außenbereich.
Tam Uckermann (Köln) – Unikatschmuck: Sie fertigt in ihrer Werkstatt und Atelier in der Kölner Südstadt ausschließlich Unikatschmuck nach eigenen Entwürfen an. Neben Silber und Gold verwendet sie Steine und Metalle als Farbelemente und achtet besonders auf die Schlichtheit von Form und die Balance der Materialien.
Veranstalter: Josef und Bärbel Kemp, Holzemer Straße 4, Wachtberg-Villip, Tel. (02 28) 32 12 74, www.DrehArtKemp.de.
Josef Kemp nutzt das Naturprodukt Baum.
Frank Schillo fertigt neben Geschirr auch Skulpturen wie diese.
John Gerard zeigt Arbeiten aus handgeschöpftem Papier.
