Allgemeine Berichte | 12.07.2017

KreisjägerINNEN wurden aktiv

Hobbyköchen den wilden Grill-Genuss näher gebracht

Den Wildbret-Interessierten und kochwilligen Gästen wurde gezeigt, wie „alltagstauglich“ heimisches Wildbret ist. Privat

Kreis Ahrweiler . Das mit heimischem Wildbret (Wildfleisch) eine ganze Menge los ist, davon konnten sich 11 Hobbyköche und –Köchinnen beim Auftakt des ersten „Wilden Kochkurses“ der KreisjägerINNEN Ahrweiler überzeugen. Für Evelyn Steinmann vom Landgasthof Hegehof in Kalenborn stand das Menü binnen Minuten fest, als Petra Doll und Ariane Beigi von der Kreisjägerschaft Ahrweiler sie ansprachen, Wildbret-Interessierten und kochwilligen Gästen bei einem Grill-Kochkurs zu zeigen, wie „alltagstauglich“ heimisches Wildbret ist: ein leckeres 4-Gänge-Menü rund um die „wilde Sau“ sollte es sein. Musikalisch auf den „wilden Grill-Abend“ eingestimmt wurden die Teilnehmer von den Jagdhornbläsern Remagen.

Während Ariane Beigi bei einer kleinen Wildtierkunde Wissenswertes über die heimischen Schalenwildarten „Reh-, Dam-, Rot- und Muffelwild“ sowie das „Schwarzwild – also die wilde Sau“ berichtete, wurde eine solche von Petra Doll und den Teilnehmern für das bevorstehende Menü in küchenfertige Einzelteile zerlegt. Nun ging es mit Evelyn Steinmann an die Zubereitung. Aufgeteilt in zwei Gruppen kreierten die einen „Rosmarin-Wildschwein-Spieß“ an sommerlichen Salaten, die anderen „wildes Saltimbocca mit Bulgursalat“. Die bereits am Vortag marinierten Spare Rips mussten nur noch auf den Grill und anschließend um Gemüsespieße ergänzt werden. Als abschließendes Topping gab es „gegrillten Pfirsich mit Vanilleeis“.

Auch wenn die Teilnehmer befürchteten, bereits an der Zerlegung und Zubereitung zu scheitern, war der Tenor eindeutig: die Zubereitung ist halb so wild und man freut sich bereits auf den nächsten „Wilden Kochkurs“, der auf die Winterzeit einstimmen wird. Landesjagdverband

Rheinland-Pfalz e.V.

Kreisgruppe

Ahrweilere.V. -

Den Wildbret-Interessierten und kochwilligen Gästen wurde gezeigt, wie „alltagstauglich“ heimisches Wildbret ist. Foto: Privat

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