Allgemeine Berichte | 03.07.2023

Spannendes Wettkampfspektakel „Mosel Firefighter Challenge“

Hochleistungssport für Feuerwehreinsatzkräfte

Um einen Metallschlitten in die gefragte Position zu befördern kommt ein vier Kilo schwerer Hammer zum Einsatz. Fotos: TE

Ediger-Eller. Die Moselgrünanlagen im Ortsteil Eller bewährten sich auch in 2023 als idealer Austragungsort für die anspruchsvolle Mosel Firefighter Challenge in ihrer mittlerweile achten Auflage. Zu dieser fanden sich einmal mehr engagierte Floriansjünger aus ganz Europa ein, die sich hier auf dem wohl schwierigsten Einsatzparcours für Wehrleute im Wettkampf maßen. Dabei wurden die hohen Erwartungen die man vonseiten der Veranstalter, Aktiven und Zaungäste im Vorfeld in die Veranstaltung gesteckt hatte vollumfänglich erfüllt. Diesbezüglich hatte das agile Organisationsteam um Daniela Follmann (Kaffeeklatsch Ediger-Eller) beim Aufbau der Wettkampfstätte für die angeblich „härtesten zwei Minuten im Sport“ wieder ein geschicktes Händchen bewiesen, denn die Ausrichtung des Events entpuppte sich auch diesmal als Mammutaufgabe, bei der zahlreiche ehrenamtliche Helfer:innen zum Einsatz kamen.

So wurden die Organisatoren unter anderem von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren und Jungfeuerwehren aus Bremm, Bruttig-Fankel, St. Aldegund, Kliding, Neef und Wittlich unterstützt, die für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe mit Sorge trugen. In diesen bewältigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Einzelstarter, im Tandem (zwei Starter) und in der Staffel (drei bis fünf Starter) den mit fünf anspruchsvollen Aufgaben bestückten Einsatzparcours. Diese galt es ohne Pause gemäß den Vorgaben in möglichst kurzer Zeit fehlerfrei durchzuführen. Mit dem Startsignal ging es dabei zunächst mit einem Einsatzschlauch im Laufschritt auf einen ca.12 m hohen Metallturm. In der Folge wurde ein ebensolcher Schlauch mit einem Seil heraufgezogen und in einer bereitgestellten Box abgelegt. Anschließend ging es mit Tempo Stufe um Stufe den Turm hinunter, wo man jetzt mit einem vier Kilo schweren Hammer einen hier installierten Metallschlitten von 72,5 kg über eine Distanz von 1,50 m schlagen musste. Hiernach folgte ein 42,5 m langer Slalomlauf um aufgestellte Hydranten. Unter Einsatz eines Strahlrohrs war jetzt mit einem zuvor 22,8 m über den Parcours gezogenen Schlauch per Wasserstrahl ein Metallziel erfolgreich zu treffen. Zuletzt wurde an der fünften und letzten Station ein rund 80 kg schwerer Dummy (Übungspuppe), als simulierter Rettungseinsatz, über die Ziellinie transportiert. Ein Wettkampf der auch von durchtrainierten Starter:innen alles abverlangte, mussten sie diese Aufgaben doch im kompletten Einsatzanzug mit schwerem Atemschutzgerät bewältigen. Folglich auch zurecht als die „toughest two minutes in sports“ bezeichnet. Als schnellster Teilnehmer in 2023 konnte sich Patrick Stefelin vom Team S-Gard Slovenia in 01:25,64 Minuten in die Ergebnisliste eintragen. Im folgte mit 01:26,02 Minuten Martin Remplbauer vom Team Austria.

Bester deutscher Starter war hier Nils Paul vom Team Fire Cougars Dachau in 01:36,65 Minuten. Bei den Frauen hatte mit Marie-C. Schumann eine deutsche Feuerwehrfrau vom Team FF Potsdam in 02:39,03 die Nase vorn. Sie verwies damit ihre Mitstreiterin Bianca Schöffegger vom Team FCC Austria mit 02:43,52 auf den zweiten Rang. Resümierend war es auch bei der diesjährigen Veranstaltung ein durchweg gelungenes und erfolgreiches Wettkampfspektakel, bei dem, neben den spannenden Einsatzsimulationen, auch das Rahmenprogramm stimmte. Hier konnten unter anderem die Livemusik-Unterhaltung und ein Brillantfeuerwerk punkten.

TE

Kameradschaft pur. In 2023 nahmen Wehrleute aus der Ukraine, Frankreich, Belgien, Polen, Slowenien, Tschechien, Österreich, Großbritannien und Deutschland am Wettkampf in Ediger-Eller teil.

Kameradschaft pur. In 2023 nahmen Wehrleute aus der Ukraine, Frankreich, Belgien, Polen, Slowenien, Tschechien, Österreich, Großbritannien und Deutschland am Wettkampf in Ediger-Eller teil.

Hochleistungssport für Feuerwehreinsatzkräfte

Um einen Metallschlitten in die gefragte Position zu befördern kommt ein vier Kilo schwerer Hammer zum Einsatz. Fotos: TE

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