Allgemeine Berichte | 12.08.2025

Hochschule Koblenz startet Studiengang für Robotik und KI

Verschafft sich einen Eindruck vom Robotiklabor der Hochschule Koblenz: Wissenschaftsminister Clemens Hoch zum Start seiner Sommerreise 2025, hier mit Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz und Fadou Ouro-Djeri, Student an der Hochschule Koblenz (v.li).  Foto: Hochschule Koblenz/ Martin Lisek

Koblenz. Die Hochschule Koblenz erweitert ihr Studienangebot und eröffnet zum Wintersemester 2025/26 den Bachelorstudiengang „Robotik und Künstliche Intelligenz“. Gleichzeitig wurde ein hochmodernes Robotik-Labor in Betrieb genommen, das mit zwei Millionen Euro vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz gefördert wird.

Wissenschaftsminister Clemens Hoch besuchte im Rahmen seiner Sommerreise 2025 den Campus Koblenz, um die neue Einrichtung zu besichtigen.

„Mit der Förderung der neu eingerichteten Robotiklabore für die Studiengänge Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) stärken wir die Lehr- und Forschungsinfrastruktur zukunftsweisender Technologien an der Hochschule Koblenz. Die Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge verfügen über hervorragende berufliche Perspektiven. Gleichzeitig festigen diese Studiengänge die Position der Hochschule Koblenz als überregionales Kompetenzzentrum für Robotik und Künstliche Intelligenz. Damit trägt sie maßgeblich zur technologischen Innovationskraft der Region und zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz bei“, erklärte Hoch.

„Mit der Verknüpfung von Robotik und KI setzen wir in Rheinland-Pfalz neue Maßstäbe. Es gibt derzeit kein vergleichbares Studienangebot im Land – weder in seiner inhaltlichen Tiefe noch in seiner praxisorientierten Ausrichtung“, betonte Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz. Er dankte dem Land für die finanzielle Unterstützung, mit der ein zukunftsfähiges Studienumfeld geschaffen werde, das exzellente Lehre mit angewandter Forschung verbindet.

Auch Prof. Dr. Thomas Schnick, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwesen, hob die wachsende Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich hervor. Der neue Studiengang vereine ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit aktuellen Entwicklungen aus Mechatronik, Informatik und KI.

Kernstück des Studiengangs ist das neue Robotik-Labor, in dem Studierende praxisnahe Erfahrungen sammeln. Hier entwickeln und programmieren sie robotische Automationslösungen, testen KI-Anwendungen und erproben technologische Lösungen unter realitätsnahen Bedingungen. „Unsere Studierenden lernen nicht nur, Systeme zu programmieren und zu steuern, sondern auch, sie verantwortungsvoll einzusetzen“, erklärte Prof. Dr. Udo Gnasa, Studiengangsleiter.

Mit dem neuen Studiengang stärkt die Hochschule Koblenz ihr Profil im Digitalen Ingenieurwesen und knüpft an den Erfolg des Studiengangs „Digital Engineering and Management“ an. Kooperationen mit dem Interdisziplinären Institut für Digitalisierung (IIFD) und dem Forschungskolleg Data2Health bieten ein starkes Umfeld für Forschung und Entwicklung. „Absolventinnen und Absolventen haben hervorragende Perspektiven – regional wie international“, so Schnick.

Für den Studienstart im Wintersemester 2025/26 sind noch Plätze verfügbar. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2025 möglich. Ab 2026 wird der Studiengang auch in dualer Form angeboten, sodass Unternehmen der Region frühzeitig mit Studierenden zusammenarbeiten können. Diese sammeln dabei wertvolle Praxiserfahrung und bauen ein berufliches Netzwerk auf. BA

Verschafft sich einen Eindruck vom Robotiklabor der Hochschule Koblenz: Wissenschaftsminister Clemens Hoch zum Start seiner Sommerreise 2025, hier mit Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz und Fadou Ouro-Djeri, Student an der Hochschule Koblenz (v.li). Foto: Hochschule Koblenz/ Martin Lisek

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