Allgemeine Berichte | 17.10.2023

Jagdmusikfreunde boten reife Leistung auf Burg Pyrmont

Hubertusmesse hoch über dem Elztal

Erinnerungsfoto mit den Jagdmusikfreunden „Wilde Endert“, Burgherr Udo Petschnigg (5. von rechts) und Gemeindereferent Bernd Gilles (3. von links).  Fotos: Benedikt Schmitt

Burg Pyrmont. Weithin erklang jüngst der harzige Klang der Parforcehörner im Elztal, als die Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ ihre Instrumente auf der Turnierwiese der Burg Pyrmont erklingen ließen.

Im Rahmen einer Hubertusmesse boten die zehn Aktiven unter der Leitung von Hornmeisterin Wilma Wagner eine reife Leistung. Pastoralreferent Bernd Gilles und Pfarrerin Dr. Anke Wiedekind begrüßten die Gäste, die mit ihren Hunden bei herrlichem Herbstwetter zum ökumenischen Wortgottesdienst gekommen waren. Schlossherr Udo Petschnigg hatte mit seinen Helfern wie immer alles für die Hubertusmesse vorbereitet, die mit der anschließenden Hundesegnung traditionell ein fester Termin im Jahreslauf ist.

In seiner Predigt erinnerte der Geistliche an das Wort Gemeinschaft, das sich in Pflanzen- und Tiergemeinschaften, aber auch im Begriff der Wohngemeinschaft wiederfindet. Die Hubertuslegende war ebenso Thema wie die Fürbitten, in denen es um die Bewahrung von Gottes Schöpfung, den Frieden in der Welt und die Verantwortung des Menschen für Natur und Umwelt ging.

Musikalisch begleiteten die Jagdmusikfreunde Wilde Endert“ den Gottesdienst mit Kyrie, Gloria und Sortie.

Das gemeinsam gesungene Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“ bildete den würdigen Rahmen für eine Hubertusmesse der Extraklasse im bereits herbstlich gefärbten Wald. Zum Abschluss segnete Bernd Gilles traditionell Mensch und Tier, wobei die Vierbeiner sein Tun stimmgewaltig begleiteten.

BA

Mit Schwung und Weihwasser segnete Bernd Gilles Mensch und Tier.

Mit Schwung und Weihwasser segnete Bernd Gilles Mensch und Tier.

Erinnerungsfoto mit den Jagdmusikfreunden „Wilde Endert“, Burgherr Udo Petschnigg (5. von rechts) und Gemeindereferent Bernd Gilles (3. von links). Fotos: Benedikt Schmitt

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