Klassentreffen des Einschulungsjahrgangs 1962 der Katholischen Volksschule Rheinbach
I-Dötzchen finden sich nach 60 Jahren
Rheinbach. Im Jahre 1962 fand der Einschulungstermin für die i-Dötzchen an der Katholischen Volksschule Rheinbach in der Bachstraße am 1. Schultag nach den Osterferien, also am 25.4.1962, statt. Damals hatte diese Schule 13 Klassen und 511 SchülerInnen.
Kaum 60 Jahre später fiel es Dr. Manfred Bogen, gebürtiger Rheinbacher und 2021 schon Initiator des Benefizkonzertes für die Flutopfer im Rheinbacher Freizeipark, ein, doch ein Klassentreffen für und mit den I-Dötzchen, die damals am 25.4.1962 ihre Schullaufbahn gestartet hatten, zu organiseren.
Die noch in Rheinbach und Umgebung wohnhaften Ehemaligen zu finden war noch einfach. Bei anderen gestaltete sich die Suche als schwieriger, wurde aber dennoch gemeinsam mit Ehemaligen der Volksschule, Ehemaligen des Städtischen Gymnasiums, Ehemaligen des Mädchenlyzeums und nicht zuletzt dem Internet - das Internet vergisst nie - dahingehend erfolgreich gestaltet, dass sich zum Klassentreffen 20 Ehemalige, die alle von der Idee eines ersten Klassentreffens begeistert waren, in Rheinbach einfanden. Die weiteste Anreise hatte eine Ehemalige aus Nordfrankreich mit 400 Kilometern.
Schnell wurde ein Programm mit lediglich zwei Programmpunkten entworfen, um ausreichend Zeit für Gespräche und den Austausch von Erinnerungen und Erfahrungen vorzusehen. Als erster Anlaufpunkt wurde natürlich die Schule in der Bachstraße gewählt. Maria Orth, gebürtige Rheinbacherin aus der Lehrerdynastie Limbach und seit 2000 Rektorin an dieser ehemaligen Volksschule, war zunächst von der Anfrage, eine Führung zu erhalten, überrascht - bisher hatte sich noch niemand mit einem derartigen Ansinnen an sie gewandt - aber ebenfalls direkt begeistert, an einem Samstagnachmittag einen Einblick in die Geschehnisse und Räumlichkeiten ihrer Schule zu geben, der von den Ü65-Jährigen zahlreich und dankend entgegengenommen wurde.
Der zweite Programmpunkt beinhaltete die Einnahme kühlender Getränke in einer Gaststätte am Rheinbacher Wilhelmsplatz. Man hatte sich bei bestem Wetter viel zu erzählen. Es stellte sich heraus, dass die Ehemaligen vollkommen unterschiedliche Lebensentwürfe hatten. Vom Totengräber bis zur Malerin war eine breite Palette abgedeckt.
Letztlich beschloss man, aufgrund dieser sehr positiven Erfahrung nicht wieder 60 Jahre bis zum nächsten Treffen zu warten.
