Allgemeine Berichte | 12.12.2024

Offener Brief der IHKs Koblenz, Trier und Saarland an Bundesverkehrsminister Volker Wissing

IHKs mahnen schnelle Lösung für Moselschleusen an

Beschädigung am Schleusentor.  Foto: WSP-Station Koblenz

Müden. Die IHK Koblenz, die IHK Trier und die IHK Saarland fordern in einen gemeinsamen offenen Brief an Bundesverkehrsminister Volker Wissing eine schnelle Instandsetzung der Moselschleuse Müden und den zügigen Ausbau aller deutschen Moselschleusen mit einer zweiten Schleusenkammer.

Bei einem Unfall mit einem Güterschiff war die Moselschleuse Müden (Kreis Cochem-Zell) am 8. Dezember so stark beschädigt worden, dass nach Einschätzung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts mehrere Monate lang kein durchgehender Schiffsverkehr auf der Mosel möglich ist.

„Dieser Unfall zieht erhebliche wirtschaftliche Schäden nach sich und macht deutlich, wie vulnerabel unsere Wasserstraßeninfrastruktur an der Mosel ist“, heißt es im Brief an den Minister. Für kurzfristige Ausweichmöglichkeiten über LKW oder Bahn stünden den Unternehmen nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung.

Eine Inbetriebnahme der aktuell gesperrten Schleuse erst Ende März 2025 sei „nicht akzeptabel. Die Schleuse muss deutlich schneller repariert und reaktiviert werden“, betonen die IHKs. Statt zeitintensiver europaweiter Ausschreibungen solle der Weg einer Dringlichkeitsvergabe beschritten werden.

Mit Blick auf die Anfälligkeit der Wasserstraße mit meist nur einer Schleusenkammer fordern die drei IHKs: „Die Politik muss jetzt die Weichen stellen, um den Ausbau aller zehn deutschen Moselschleusen mit einer zweiten Kammer massiv zu beschleunigen.“

Pressemitteilung der

IHK Koblenz

Beschädigung am Schleusentor. Foto: WSP-Station Koblenz

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