Martinsumzug wurde zum riesigen leuchtenden Lindwurm in Cochem
Ich geh` mit meiner Laterne...!
Cochem. Hoch zu Ross präsentierte sich in der Cochemer Jahnstraße auch in diesem Jahr der heilige Martin, nachdem er bereits zuvor den Bewohnern des angrenzenden Altenheims St. Hedwig einen Besuch abgestattet hatte. Sehnlichst erwartet wurde er im Anschluss von vielen Hundert Kindern mit ihren Eltern, die den heiligen Reitersmann per traditionellem Umzug durch die Stadt begleiteten. Dabei führten sie unzählige bunte Laternen, blinkende Lichter und entzündete Pechfackeln mit sich, die den Umzug zu einem riesigen leuchtenden Lindwurm werden ließen. Der bahnte sich dann seinen Weg von der Ober- in die Innenstadt, auf dem sich immer wieder noch weitere Zugteilnehmer einreihten. Abgesichert wurde der Martinsumzug auch heuer von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes, die überdies jeweils auch mit Einsatzfahrzeugen angerückt waren. Angeführt wurde der Umzug von St. Martin persönlich, der bei seinem frommen Ausritt von Uniformierten der Bürgerwehr begleitet wurde. Zum Abschluss des Martinsumzuges gab es für alle braven Kinder natürlich das beliebte süße Backwerk aus der Hand des beliebten Hauptakteurs, der dabei von einigen hilfreichen Händen gerne unterstützt wurde. Für die musikalische Begleitung mit passendem Liedgut zeichnete der Cochemer Musikverein verantwortlich. TE
Dick in wärmende Kleidung gepackt warteten die Kids mit ihren Eltern auf den heiligen Reitersmann.
Mit scheinbar unzähligen und fantasievoll gebastelten Laternen, waren viele Hundert Kinder beim Umzug dabei.Fotos: TE
Von der Jahnstraße in der Oberstadt ging es anschließend zur Brezelverteilung in die Innenstadt.
