Die Raiffeisenbank Moselkrampen eG spendete Geld für die Anschaffung von drei Defibrillatoren
Im Notfall Leben retten
Cochem. Ab sofort gibt es in den Gemeinden Ernst, Ediger und Bruttig je einen Defibrillator (AED) – ein Gerät, das Leben retten kann. Die Raiffeisenbank Moselkrampen eG möchte damit den Bewohnern der Gemeinden ein Stück Sicherheit anbieten. Diese Aktion wurde sehr positiv vom DRK Kreisverband Cochem-Zell und von den jeweiligen Ortsgemeindevertretern begrüßt. Die Defibrillatoren sind jeweils in den Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Moselkrampen im Vorraum angebracht und somit für jeden leicht zugänglich. „Den Vertretern der Raiffeisenbank war es sehr wichtig, solche Geräte anzuschaffen“, stellte Heinrich-Josef Blümling, Vorstand der Genossenschaftsbank fest.
Im Notfall zählen Minuten
Der automatische externe Defibrillator (AED) kommt bei Notfallmaßnahmen zum Einsatz. „Beim plötzlichen Herztod kommt es auf die richtigen Maßnahmen in den ersten fünf Minuten an. Schnelle Herz - Lungen - Wiederbelebung und ein griffbereiter Defibrillator retten Leben. Viele glauben, der plötzliche Herztod sei nur ein Problem herzkranker Menschen, aber der Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen - Frauen wie Männer jeden Alters, auch Sportler“, betonte Rainer Brauburger vom Cochem - Zeller Roten Kreuz. Aber eine Kombination aus Herzlungen – Wiederbelebung und sofortiger Frühdefibrillation erhöht die Überlebenschancen des Patienten um bis zu 60 Prozent. Wird hingegen erst nach zehn Minuten defibrilliert, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit nur ca. fünf Prozent.
Der Tag der Übergabe der Geräte wurde gleichfalls genutzt, die Vorstände Heinrich-Josef Blümling sowie Christian Klaus und Harald Baltes von der Raiffeisenbank Moselkrampen eG, die Ortsbürgermeister Joachim Barden (Ernst) und Rainer Welches (Bruttig-Fankel) sowie den Ersten Beigeordneten Helmut Brück (Ediger –Eller) und die jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstellen in die Handhabung der Geräte einzuweisen. Der Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverband Cochem-Zell, Rainer Brauburger übernahm diese Aufgabe. „Die Bedienung der angebotenen Defibrillatoren ist kinderleicht. Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt, und man wird durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet. Somit können im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden“, so Brauburger. Im Notfall gilt es, unter der Notrufnummer 112 sofort Hilfe zu rufen. Das DRK biete auf Anfrage immer wieder Schulungen im Umgang mit dem AED und in Erster Hilfe an. „Denn das Gerät alleine rette nicht das Leben, sondern es ist die richtige Erste Hilfe in Verbindung mit diesem Gerät, die Leben retten kann“ so Brauburger abschließend.
Bruttig (v.l.): Rainer Brauburger, Bürgermeister Rainer Welches und Vorstand Christian Klaus.
Ediger (v.l.): Rainer Brauburger, Jessica Blehm und Harald Baltes, sowie der Erste Beigeordnete Helmut Brück.
