Allgemeine Berichte | 25.07.2024

Bunkerführung durch den Ehrenbreitstein

Im Schutze des Felsens

Koblenz. Was machte die Koblenzer Bevölkerung, wenn die Kriegssirenen heulten? Wo konnten sie sich vor Bomben schützen? Wie lebte es sich auf engem Raum im Untergrund, während über Koblenz Krieg geführt wurde? Als die Festung Ehrenbreitstein kaum noch Schutz vor Bomben bot, wurde ihr Fels zwischen 1941 und 1943 zur Zuflucht für die umliegende Bevölkerung. Die nie ganz ausgebauten Stollen des Felsenbunkers boten dabei mehr als 10.000 Menschen Schutz. Bei der „Bunkerführung“ erkunden die Besucher mit Helm und Lampe (bitte Taschenlampen mitbringen) ausgerüstet, den normalerweise nicht zugänglichen Bunker. Dabei wird für sie das Ausharren der Menschen bei den Bombenangriffen in den düsteren, feuchten Stollen ebenso erfahrbar wie das Ende des Zweiten Weltkrieges in Koblenz. Termine: 3. August bis 7. September, jeweils Samstag und Sonntag.

Tickets: www.festungsticket.de oder an der Festungskasse (solange Kontingent reicht).

Treffpunkt/Beginn: Talstation des Festungsaufzuges, 11 Uhr.

Dauer: ca. 60 Minuten.

Begrenzte Teilnehmerzahl.

Es wird festes Schuhwerk und (wegen der niedrigen Temperaturen im Bunker) wetterfeste Kleidung empfohlen.

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