Willy-Brandt-Forum Unkel feiert fünfjähriges Bestehen
In Unkel hat sich Willy Brandts Leben gerundet
Unkel. Eine besondere Antwort auf die oft gestellte Frage, warum es am Rhein so schön ist, gab bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen des Unkeler Willy-Brandt-Forums die Witwe von Willy Brandt, Prof. Dr. Brigitte Seebacher. „Willy Brandt hat in Unkel glückliche Jahre verbracht“, versicherte sie in ihrem Vortrag vor gut 160 Festgästen im Ratssaal der Verbandsgemeinde Unkel. Und sie fügte hinzu: „Wer weiß, ob er die Zeitenwende 1989 und die deutsche Einheit noch erlebt hätte, wären sie nicht gewesen. So hat sich sein Leben wunderbar gerundet.“ In Unkel , wo Brandt von 1979 bis zu seinem Tod 1992 als „Bürger unter Bürgern“ lebte, machte der Friedensnobelpreisträger und erste sozialdemokratische Bundeskanzler auch mit den unromantischen Seiten des Lebens am deutschen Schicksalsstrom Bekanntschaft.
So, als er im November 1986 wie alle anderen um Trinkwasser anstehen musste. Extra-Wasser für den prominenten Unkeler Mitbürger gab es nicht, versicherte Brigitte Seebacher. Eingangs hatte der Vorsitzende des Forums, Christoph Charlier, daran erinnert, dass das Willy-Brandt-Museum, das auf den Tag genau vor fünf Jahren vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck und dem ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Felipe González eröffnet worden war, bereits mehr als 25.000 Besucher angezogen habe. Dies zeige die fortbestehende Anziehungskraft Brandts und sei das eigentliche Kapital der Stiftung. Zu den Gästen zählten Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und die Landtagsabgeordneten Fredi Winter (Neuwied) und Marc Ruland (Andernach) sowie der Erste Beigeordnete der Stadt Unkel, Wolfgang Plöger, und die Bürgermeister Wolfgang Gisevius aus Rheinbreitbach und Reinhard Limbach in Vertretung des Bonner Oberbürgermeisters Ashok-Alexander Sridharan. „Ohne meine Vorgänger im Amt Thomas Ottersbach und Klaus-Henning Rosen sowie die Arbeit des stellvertretenden Vorsitzenden Rudolf Barth, der dieses Amt seit Gründung der ‚Bürgerstiftung Unkel Willy-Brandt-Forum‘ innehat, hätten wir diesen Geburtstag nicht feiern können“, schloss Charlier. Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte Landrat Rainer Kaul. Er würdigte in seiner Rede das bürgerschaftliche Engagement der 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Willy Brandt-Forums als „außerordentlich und beispielhaft“. Ohne die fleißigen Ehrenamtler sei „diese großartige Begegnungsstätte zu Ehren des Weltbürgers und Unkeler Bürgers Willy Brandt nicht möglich.“
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