Allgemeine Berichte | 18.08.2018, 10:20 Uhr

Mit dem KiJuB abenteuerliche Tage in Südfrankreich erlebt

In zwei Wochen zur Gruppe zusammengewachsen

In den Schluchten des Cevennen-Naturparks stand für die Teilnehmer der KiJuB-Freizeit unter anderem Canyoning und Kanufahren auf dem Programm. privat
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Neuwied. Es gibt kaum eine andere Jugendfreizeit, die derart viele, meist sportliche Aktivitäten zu bieten hat wie die Tour des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJuB) durch den südfranzösischen Cévennen-Naturpark. Dichte Wälder und wasserreiche Schluchten: Ein spannendes Programm wartete auf die acht Mädchen und sechs Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren, die an einer knapp zweiwöchigen Jugendfreizeit des KiJuB teilnahmen. Die Tour führte in den sonnigen Süden Frankreichs, in den Cévennen-Naturpark, und versprach Action pur. So durchquerte die Gruppe beim Canyoning in den Gorges du Tapoul eine wasserreiche Flussschlucht und erkundete die Landschaft rund um den Mont Aigoual, dem höchsten Berg des südlichen Zentralmassivs, mit dem Mountainbike. Neben einer Wanderung über die Felsen der Jonte-Schlucht stand zudem eine elf Kilometer lange, von Les Vignes nach Le Rozier führende Kanutour in der beeindruckenden Tarn-Schlucht auf dem Programm. Entspannung bringende Ruhetage mit Spiel- und Liederabenden im Camp sorgten zwischendurch für Erholung unter südlicher Sonne. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Aufenthalt in der schönen, am Mittelmeer gelegenen Hafenstadt Sète. Ein erfahrenes, vierköpfiges Betreuerteam begleitete die jungen Reisenden, die sportlichen Aktivitäten leiteten einheimische Führer. Übernachtet wurde auf fünf verschiedenen Campingplätzen in Zweierzelten, für die das KiJub gesorgt hatte. Die Ausrüstung - Mountainbikes und Helme, Kanus sowie Neoprenanzüge mit Kletterzubehör - stellte der Kooperationspartner des KiJuB. Das Zusammenleben erforderte viel Teamgeist: Alle ein bis drei Tage hieß es, morgens das Zeltlager wieder abzubauen und die Sachen in einem Begleitfahrzeug zu verstauen. Abends erfolgte dann das gemeinsame Wiederaufbauen. Auch eine gemeinsame Haushaltsführung sorgte für Klarheit. So gab es feste Koch- und Spülpläne. Rasch entwickelte sich ein intensives Gruppengefühl. Das lässt sich auch aus den Rückmeldungen der Teilnehmer ableiten. So lobten die Jugendlichen, „dass aus vielen Einzelnen eine gut funktionierende Einheit entstanden ist“. Auch das „an die eigenen Grenzen gehen“, etwa beim Canyoning, wurde als wertvolle Erfahrung geschildert. Es kam hinzu, dass Südfrankreich eine „tolle Region“ ist und die Leute dort „sehr nett“ sind. Abschließend verteilten die Teilnehmer Schulnoten für die abwechslungsreiche Abenteuer-Tour. Dabei gab es gleich neunmal eine Eins, dreimal eine Zwei und zweimal eine Drei.

Pressemitteilung der

Stadt Neuwied

In den Schluchten des Cevennen-Naturparks stand für die Teilnehmer der KiJuB-Freizeit unter anderem Canyoning und Kanufahren auf dem Programm. Foto: privat

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