Allgemeine Berichte | 29.04.2024

Naturpark-Klimabänke in Linz am Rhein

Informativer Hingucker macht auf CO2-Fußabdruck aufmerksam

Von links: Stadtbürgermeister Dr. Hans Georg Faust, 1. Beigeordneter Helmut Muthers, Geschäftsführerin Irmgard Schröer (Naturpark Rhein-Westerwald), Bauhofleiter Guido Rings (Stadt Linz am Rhein)  Foto: Stadt Linz am Rhein (Helmut Muthers/Hasan Binakaj)

Linz. Wie viel CO2 entsteht durch den jährlichen Stromverbrauch? Wie viel CO2 wird bei einer Flugreise nach Mallorca freigesetzt? Und welche Auswirkungen haben die Herstellung und der Konsum von Kleidung und Fleisch? Im Leben verbraucht alles, was hergestellt, bewegt und in den Handel gebracht wird, Energie und setzt entsprechend auch CO2 frei. Während jeder einzelne verschiedene Möglichkeiten hat, seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, gibt es auf der Erde auch natürliche Speicher, die dabei helfen, CO2 aus der Luft zu filtern: die Wälder!

Wälder sind nicht nur die „grüne Lunge“ des Planeten – sie wirken auch als Puffer im Klimasystem. Bäume absorbieren Kohlendioxid (CO2) aus der Luft und speichern es in Form von Kohlenstoff in ihrer Biomasse. Die Wälder der Erde speichern aktuell etwa 653 Milliarden Tonnen Kohlenstoff und sind somit einer der größten Kohlenstoffspeicher an Land. So kompensieren die Bäume einen Teil des menschlichen Umweltverhaltens.

Um die Zusammenhänge zwischen dem Konsum, CO2, der Wichtigkeit von Wäldern und die Auswirkungen auf das Klima zu veranschaulichen, hat der Naturpark Rhein-Westerwald Klimabänke bauen lassen und diese am Linzer Rheinufer vom Bauhof der Stadt aufstellen lassen.

Auf insgesamt sechs Bänken werden die Konsumfelder Kleidung, Flug, Papierverbrauch, Autofahrten, Stromverbrauch und Fleischkonsum thematisiert und aufgezeigt, wie viel CO2 das „normale“ Leben verursacht und wie lange ein Baum zur Kompensation dieses Ausstoßes wachsen muss. Bei den Klimabänken handelt es sich um unterschiedlich dicke und lange Eichenstämme, in denen eine Sitzfläche integriert ist. Das jeweilige Themenfeld lässt sich an dem farbigen Symbol erkennen, welches in das Holz geschnitzt wurde. Ergänzt wird die Bank durch eine Infotafel und der Angabe zu dem gespeicherten CO2-Gehalt (in Kilogramm) je Stamm.

Die Geschäftsführerin des Naturparks, Irmgard Schröer betonte beim Aufstellen der Bänke: „Die Klimabänke sind nicht nur informativ und verdeutlichen auf anschauliche Art und Weise, dass unser Leben direkte Auswirkungen auf das Klima hat, sondern sie sind auch ein echter Hingucker, der das Interesse vorbeigehender Spaziergänger sofort auf sich zieht.“ Sie verweist darauf, wie wichtig die Verwendung von langlebigen Holzprodukten aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern für das Klima sei.

Die Klimabänke wurden als „Wanderausstellung“ bis zum Herbst in Linz am Rheinufer vor dem Haus Bucheneck aufgestellt. So können die Klimabänke möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden.

Die Idee der Klimabänke stammt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Der Bau der Klimabänke wurde zu 80 Prozent mit Landesmitteln durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten gefördert.

Stadtbürgermeister Dr. Hans Georg Faust und der für die naturnahe Stadtentwicklung zuständige Erste Beigeordnete Helmut Muthers zeigten sich erfreut, dass mit dieser Maßnahme die Linzer Rheinanlagen aufgewertet und die Aufenthaltsqualität verbessert wird.

Nähere Informationen zum Naturpark Rhein-Westerwald erhält man unter www.naturpark-rhein-westerwald.de.

Pressemitteilung

Naturpark Rhein-Westerwald und Stadt Linz am Rhein

Die Klimabänke wurden als „Wanderausstellung“ bis zum Herbst in Linz am Rheinufer vor dem Haus Bucheneck aufgestellt.

Die Klimabänke wurden als „Wanderausstellung“ bis zum Herbst in Linz am Rheinufer vor dem Haus Bucheneck aufgestellt.

Von links: Stadtbürgermeister Dr. Hans Georg Faust, 1. Beigeordneter Helmut Muthers, Geschäftsführerin Irmgard Schröer (Naturpark Rhein-Westerwald), Bauhofleiter Guido Rings (Stadt Linz am Rhein) Foto: Stadt Linz am Rhein (Helmut Muthers/Hasan Binakaj)

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