Allgemeine Berichte | 04.02.2022, 08:40 Uhr

Ettringer Tüftler entwickelt revolutionären Notfallcontainer

Innovative Erfindung hilft Leben zu retten

Das Rolling Multi Rescue Healts System erweitert weltweite Möglichkeiten mobiler Katastropheneinheiten

Der Intensiv- und Sanitätsbereich des sogenannten Rolling Multi Rescue Health System.  Fotos: privat
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Ettringen. RMRH heißt das Zauberwort. Genauer gesagt bedeutet dies R. Rolling M. Multi R. Rescue H. Healts System. Ein wahrhaft wertvolles Produkt, das von einem wahren Praktiker ausgetüftelt und gebaut wurde. Und darauf ist der Ettringer, den man ähnlich dem im Comic Bereich agierenden Erfinder, als „Daniel Düsentrieb“, bezeichnen könnte, sehr stolz. „Ich habe es, nicht durch Ingenieure einer Weltfirma an ihren Computern, die aber vielleicht nie mit der reellen Praxis zu tun hatten, mit ganz einfachen Mitteln und viel Erfahrung auf vielen von der Pike auf gelernten Erfahrungen im Bereich der Hilfe, geschafft, so etwas auf die Beine zu stellen, um damit den Feuerwehren, dem Rettungsdienst, dem Katastrophenschutz, und auch der Katastrophen-schutzmedizin, wertvolle Hilfe zu vermitteln“, so Heinz Werner Kleine-Natrop. Nachdem die Nachricht im Netz erschien, schreiben viele Leser an den Erfinder Kleine-Natrop: „Wahnsinn, was du da auf die Beine gestellt hast – tolle Idee von der hoffentlich viele Gebrauch machen – kannst stolz drauf sein, was du da geschaffen hast“ oder „Wie immer ein „Macher“, in Sachen „Garantiert schneller Leben retten“, so ist er eben, der Heinz Werner – gefällt uns richtig gut“, „Lass die Korken knallen lieber Trop – jetzt geht’s erst richtig los – Du bist ein Pfundskerl in Richtung notfallmedizinischer Versorgung, Rettung und Organisation“. Schön zu hören, das gibt Anlass für immer wieder neue Ideen, wie diese Aktuelle. Damit revolutioniert dieses rheinland-pfälzische Unternehmen aus dem Eifelort Ettringen die weltweiten Möglichkeiten mobiler Katastropheneinheiten. Klar, der 63-jährige, „Macher“ Heinz Kleine-Natrop, der einst den Beruf des Landmaschinenmechanikers erlernt hatte, der sich im Rettungsdienst über viele Ebenen des DRK bis ganz nach oben durchgearbeitet hat, und sich durch den Besuch vieler Lehrgänge immer auf dem neuesten Stand befindet, der im Bereich der Feuerwehr Aktivität zeigt, eine Persönlichkeit, die die patentierte Motorweiterlaufschaltung MWS für BOS Fahrzeuge erfunden hatte, kann mit Fug und Recht behaupten, das sein Beruf im Bereich der Rettung, auch gleichzeitig sein Hobby ist. Damit kann der 1. Vorsitzende des DRK Ortsverbandes Ettringen sich glücklich schätzen. „Einsatz im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Brandschutz oder im Sanitätsdienst zu leisten, Menschenleben zu retten, Ideen um Verbesserungen herbeizuführen waren und sind für mich bis heute große Herausforderungen“, so der „Hans Dampf“ in allen Gassen, der den Katastrophenschutz über vier Jahrzehnte lang hautnah miterlebt hat. Vom ehemaligen Zivilen Bevölkerungsschutz, Kat. Schutz, als Bundeswehr Ersatzdienst mit 10 jähriger Verpflichtung, oder die Umwandlung in die schnellen Einsatzgruppen SEG. Und nun hatte der Praktiker in Sachen Rettung es nach 4 Jahren intensiver Arbeit geschafft, ein System auszutüfteln um die notfallmedizinische Versorgung erheblich zu verbessern. Eben, mit wenig vorhandenen Helferinnen und Helfern eine schnelle Versorgung zu gewährleisten. Denn eines ist bei allem Klar: Vieles hat sich in der Präklinischen Katastrophenschutz-Versorgung, ob im Bereich der Ausbildung, der Kommunikation, der Materialien, der medizinischen Geräte, der Fahrzeuge, der Gerätewagen, der Zelte und so weiter verbessert, aber was hat sich dadurch in der Arbeitsweise verändert ? Heinz Werner Kleine –Natrop behauptet vehement: „Nicht viel“. Dazu kommt noch, dass alle Gerätewagen in den 16 Bundesländern verschieden eingerichtet sind, also nicht untereinander kompatibel sind. Selbst in Rheinland-Pfalz kann zum Beispiel ein Helfer aus dem Landreis Mayen-Koblenz nicht mit den Gerätewagen eines anderen Landkreises zusammen arbeiten. Fehlerquellen sind unweigerlich vorgegeben. Kein Strom, kein Antrieb, keine Luft, erschwerter Zeltaufbau, durch die klimawandelbedingten zeitnahen Regenfälle, Hitzewellen oder, starke Windböen, und so weiter und so fort.Das RMRH System steht bis Windstärke 11, 128 Km/H. Und da setzt die die Erfindung von Heinz Kleine-Natrop an. Mit dem R.M.R.H System. Dem Zauberwort für ein vortreffliches Produkt: Rolling Multi Rescue Healths - die Lösung für Rollene Multi Gesundheits Rettung. „Dabei handelt es sich um ein völlig neues Konzept auf Abrollcontainer-Basis, das Material, Versorgungslogistik, Infrastruktur und Behandlungsraum zur Einsatzstelle bringt und wenige Minuten nach Absetzen des Abroll-Containers eine 81,5 Quadratmeter großen Behandlungsraum schafft. Klimatisierung, Energie- und Sauerstoffversorgung sind so verbaut, das sie schon beim Aufbau in Betrieb genommen werden können. Das benötigte Material ist in eigens entwickelten Kisten so gelagert, dass nach dem Aufstellen und Einhaken der Inlays jeweils ein vollwertiger Behandlungsplatz entsteht. Bis auf zwei Seiten ist der Behandlungsplatz in fester Bauweise ausgelegt, und voll hydraulisch aufklappbar. Die Energieversorgung wird durch ein motorbetriebenes Kombisystem (Strom, Heizung, Klimaanlage) sichergestellt. BS

Nach dem Absetzen des Containers: Nach nur 5 Minuten ist der Aufbau beendet.

Nach dem Absetzen des Containers: Nach nur 5 Minuten ist der Aufbau beendet.

Der Intensiv- und Sanitätsbereich des sogenannten Rolling Multi Rescue Health System. Fotos: privat

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