Kreis Cochem-Zell
Integration gemeinsam gestalten
Unterstützung der Willkommen-Cafés im Landkreis
Cochem-Zell. „Integration kann nur gemeinsam gelingen – und im Landkreis Cochem-Zell sind wir hier auf einem guten Weg“, betonte Landrat Manfred Schnur bei einem Treffen der Willkommensnetzwerke der Verbandsgemeinden des Landkreises.
In den letzten Monaten kamen viele Menschen zu uns nach Deutschland auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort – so auch in den Landkreis Cochem-Zell. Nachdem zunächst die Unterbringung der Asylsuchenden im Vordergrund stand, stehen wir nun vor der großen Aufgabe der Integration. Doch Integration passiert nicht von allein. Eine wertvolle Arbeit leisten hier zahlreiche Ehrenamtliche. In allen Verbandsgemeinden im Landkreis haben sich gemeinsam mit den Pfarreiengemeinschaften Netzwerke gebildet, die die Asylsuchenden dabei unterstützen, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.
Der Kreischef führt aus: „Der demografische Wandel macht deutlich, dass wir immer weniger werden. Daher ist es in unser aller Interesse, dass die Menschen langfristig bei uns bleiben und hier bei uns in Cochem-Zell ihre neue Heimat finden. Umso früher uns die Integration gelingt, desto besser“, so der Landrat.
Ein wichtiges Angebot sind hier die „Cafés International/Willkommens-Cafés“, die mittlerweile in allen Verbandsgemeinden eröffnet wurden. Hier treffen sich Neuzugewanderte und Einheimische, um bei Tee, Kaffee und Gebäck miteinander ins Gespräch zu kommen. Durch den zwanglosen Austausch erhalten die Asylsuchenden Einblicke in unsere Werte und Gesellschaftsordnung. Gleichzeitig lernen die Einheimischen die Beweggründe für die Flucht kennen. So wächst Vertrauen und Verständnis auf beiden Seiten.
Um diese Willkommenscafés dauerhaft zu etablieren, freute sich Landrat Manfred Schnur, mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Mittelmosel-Eifel-Mosel-Hunsrück einen Scheck in Höhe von insgesamt 2.000 Euro an die Vertreter der Pfarreiengemeinschaften überreichen zu können.
„Sie alle leisten eine wertvolle Arbeit. Das Engagement und die Zeit, die Sie dafür aufbringen, sind nicht selbstverständlich. Dafür möchte ich Ihnen von Herzen danke sagen. Doch natürlich wissen wir auch alle, dass vieles ohne finanzielle Mittel nicht zu leisten wäre“, so Schnur.
Auch Edmund Schermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelmosel, würdigte das wertvolle Engagement der Ehrenamtlichen: „Jede Zeit, die Sie in die Arbeit mit den Flüchtlingen investieren, zahlt sich hundertprozentig aus - da bin ich mir sicher. Daher freue ich mich, dass wir etwas an die Menschen im Landkreis zurückgeben können.“
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Cochem-Zell
