St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach
Intensive Vorbereitung für das „Rock am Ring“-Wochenende
Neben den regulären Patienten werden auch Festivalbesucher versorgt
Andernach. Nach der Premiere im vergangenen Jahr wird das an den Flugplatz Mendig verlegte Festival „Rock am Ring“ auch in diesem Sommer für großes Interesse beim Publikum sorgen. Das St. Nikolaus-Stiftshospital bereitet sich bereits seit vielen Wochen intensiv auf das Großereignis vor, denn das Andernacher Krankenhaus wird in diesem Jahr das erstversorgende Krankenhaus für verletzte oder erkrankte Festivalbesucher sein. Das bedeutet, dass Rettungswagen zuerst das St. Nikolaus-Stiftshospital anfahren werden – gesteuert wird dies über die Rettungsleitstelle, die in Abstimmung mit den umliegenden Krankenhäusern die Fahrten der Einsatzfahrzeuge koordiniert. In enger Absprache mit der Rettungsleitstelle, dem Festivalveranstalter, den Behörden und einigen weiteren Organisationen laufen die Vorbereitungen in Andernach auf Hochtouren: Eine multiprofessionelle Arbeitsgruppe der Klinik bereitet alle internen Abläufe sowie die gesamte Organisation während der Festivaltage akribisch vor. „Die reguläre Versorgung der regional ansässigen Patienten verbleibt selbstverständlich auch während des Festivals auf gewohnt hohem Niveau“, sagt Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH. „Dies war uns bei der Planung ein besonders wichtiges Anliegen.“ Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, wird unter anderem das Personal stark aufgestockt: Für die betroffenen Abteilungen bedeutet dies ungefähr eine Verdopplung des Personals. Zusätzlich werden weitere Kapazitäten durch Rufbereitschaften vorgehalten. Für die Versorgung der Patienten von Rock am Ring schafft die Klinik außerdem zusätzliche und von den regulären Patienten abgetrennte Räumlichkeiten. Ausgehend von den Erfahrungen im letzten Jahr betreffen die Aufstockungen vor allem die Notaufnahme, die Intensivstation, die OP-Säle sowie die ambulante und stationäre Versorgung der Patienten. Welche Verletzungen und Erkrankungen versorgt werden müssen, kann natürlich nicht vorausgeplant werden. Doch durch die letztjährigen Erfahrungen ist man sogar auf die Versorgung von Patienten durch Extremwettereinflüsse eingestellt. Erneut wird es auf dem Gelände des St. Nikolaus-Stiftshospitals eine Wegeplanung geben, die ein reibungsloses Ankommen auch für Ortsfremde ermöglicht. Zusätzlich sind die Wege so gelegt, dass keine Staus bei erhöhten Anfahrten der Rettungswagen entstehen. „Im vergangenen Jahr gab es ausschließlich positive Rückmeldungen“, freut sich die Geschäftsführerin. Cornelia Kaltenborn berichtet von der Zusprache vieler Patienten und der Rettungskräfte sowie vom eigenen hoch motiviertem Personal. Daher kann man zuversichtlich und engagiert auf den Planungen vom letzten Jahr aufbauen. Pressemitteilung
St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH
