Viertklässler der GGS Meckenheim-Merl nahmen an Medien Workshop am Konrad Adenauer Gymnasium teil
Interaktive Workshops klärten medial auf
Neuntklässler des KAGs bereiteten tolle Workshops vor
Meckenheim. Im Zuge der Erstellung des Medienkonzeptes wurde an der GGS Merl schnell deutlich, dass das Thema Medien bereits eine große Rolle im Leben der jungen Schüler spielt. So entstand vor einigen Monaten die Idee, zum Thema Medien eine Kooperation zwischen dem Konrad Adenauer Gymnasium und der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl zu bilden.
Man einigte sich darauf, dass Neuntklässler des KAGs mehrere Workshops vorbereiten und durchführen sollten, zu denen dann die Viertklässler der GGS eingeladen wurden. Nach einigen Abfragen kristallisierten sich folgende Themen als besonders interessant heraus: Computerspiele (Probleme und Gefahren), Datensicherheit bei Social Media und Internetrecherchen.
Für die heranwachsenden Gymnasiasten bot sich mit diesem Workshop eine tolle Gelegenheit, ein größeres Projekt in Eigenregie zu planen und durchzuführen und die Kinder der GGS kamen in den Genuss, für sie spannende Themen von Jugendlichen erklärt zu bekommen – Unterricht von Jugendlichen für Kinder.
Mediale Aufklärung von Jugendlichen für Kinder
Endlich war es dann endlich soweit: bei extremer Hitze machten sich die Viertklässler, begleitet von drei Lehrkräften, per Fußmarsch auf den Weg, um zum Schulcampus zu gelangen. Dort angekommen wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Reiners, die für die Medienscouts am KAG zuständig ist, in Empfang genommen.
Nach einer kurzen Begrüßung holten die engagierten Gymnasiasten die Kinder der GGS ab und führten sie in die jeweiligen Räume. Für die Lehrerinnen und Lehrer hieß es: nicht stören und am besten draußen bleiben.
Die Gruppe zum Thema „Computerspiele“ startete zunächst mit einem großen Sitzkreis, in dem die Schülerinnen und Schüler der GGS von ihren Spielerfahrungen berichten sollten. Anschließend stellten die Neuntklässler diverse Spiele vor und erklärten den GGS-Schülern eindringlich, wo die Gefahren bei diesen Spielen lauern. Tenor: Computerspiele zu spielen ist okay, aber es muss Grenzen geben – zeitlich sowie welche Spiele gespielt werden. Schließlich ist nicht jedes Spiel für Grundschüler geeignet.
Es wurde mehrfach betont, dass Sport und Bewegung draußen zusammen mit Freunden das Allerwichtigste ist – kein Schüler sollte nur zuhause hocken und Computerspiele zocken. Solche Aussagen haben natürlich eine ganz andere Wirkung, wenn diese nicht nur von Lehrern, sondern von Jugendlichen kommen.
Die Schülerinnen und Schüler des KAG, die für den Bereich der Datensicherheit im Zeitalter der sozialen Netzwerke zuständig waren, glänzten ganz klar auf der didaktischen und methodischen Linie. Mehrere Stationen wurden im Vorfeld erarbeitet und vorbereitet, sodass immer vier Schüler in einer Kleingruppe die Stationen durchlaufen konnten. „Was ist ein sicheres Passwort? Was hat es eigentlich mit diesen AGBs auf sich und warum sollte ich meine privaten Fotos überhaupt schützen?“ - Mit diesen spannenden und wichtigen Fragestellungen setzten sich die Schülerinnen und Schüler 60 Minuten lang auseinander.
Präsentieren wie die Großen
Der dritte Workshop fand im Computerraum des KAGs statt. Alle Viertklässler durften an einem eigenen PC arbeiten und mithilfe von Kindersuchmaschinen zu einem eigenen Thema recherchieren. Am Ende wurden dann die Ergebnisse nacheinander über den Beamer an die Leinwand projiziert und vorgestellt. Eine erstklassige Möglichkeit für die Grundschüler, Recherche und Präsentationstechniken auszuprobieren und einzustudieren.
Im Anschluss an die Workshops bedankten sich alle Kinder für diesen tollen Vormittag und verabschiedeten sich von ihren etwas älteren Medienscouts. Medien-Workshops von Jugendlichen für Kinder – eine Idee, die funktioniert.
Die Schüler beteiligten sich rege an den interaktiven Workshops.
In Kleingruppen ging es für die Grundschüler an die Arbeit.
Viele verschiedene Aufgaben konnten die Schülerinnen und Schüler der GGS bei ihrem Besuch am KAG lösen.
Auch beliebte Computer- und Videospiele können Gefahren bergen, die auf den ersten Blick oft nicht wahrnehmbar sind.
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