Allgemeine Berichte | 04.04.2025

Rollenspiel der Diakonie bei den Wochen gegen Rassismus

Interaktives Rollenspiel „Ein Schritt nach vorn“

Ziel des Rollenspiels war, für die ungleiche Chancenverteilung in der Gesellschaft zu sensibilisieren. Foto: Airam Seemann

Neuwied. Was bedeutet Gleichberechtigung und wird sie überall umgesetzt? Mit dieser Frage hatte das Diakonische Werk in Neuwied am 25. März zu dem interaktiven Rollenspiel „Ein Schritt nach vorn“ eingeladen. Frei nach dem Motto „Alle sind gleich, aber einige sind gleicher als andere“ (George Orwell, Animal Farm) wurde erlebt wie gleich unsere Welt erscheint. Hierzu nahmen die Teilnehmenden fiktive Rollen ein, z. B. die von Brian, einem 18-jährigen Soldaten aus Uganda, welcher schon seit 8 Jahren im dem dort herrschenden Bürgerkrieg kämpft.

Mit verschiedenen Aussagen, wie „Du kannst dich verlieben in wen du willst“; „Du kannst lesen und schreiben“ oder „Du freust dich auf den nächsten Tag“ wurde veranschaulicht, wie die Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen und kulturellen Gruppen die Gleichberechtigung beeinflusst. Es war erschreckend, wie weit einige Rollen zurückgeblieben sind. Ziel war, für die ungleiche Chancenverteilung in der Gesellschaft zu sensibilisieren, Fantasie und kritisches Denken zu entwickeln und Empathie für Menschen zu fördern. In der abschließenden Diskussion wurden die verschiedenen Gründe herausgearbeitet, die Gleichberechtigung im Weg stehen, und die Anwesenden über die Menschenrechte aufgeklärt.

Dieses Angebot wurde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Menschenwürde schützen“ durchgeführt.

Ziel des Rollenspiels war, für die ungleiche Chancenverteilung in der Gesellschaft zu sensibilisieren. Foto: Airam Seemann

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